Mit dem neuen, ab Ende Februar verfügbaren, Office 365 können Anwender die neuesten Versionen von Word, PowerPoint, Excel, OneNote, Outlook, Publisher, Access und Lync für ein Jahr mieten – installiert auf bis zu fünf PCs oder Macs. Der größte Vorteil der cloudbasierten Lösung: Sie enthält Unternehmens-Produktivitätsdienste, die ansonsten den großen Konzernen vorbehalten sind. So vereinfacht sich auch für Mittelständler das mobile Arbeiten und das Teilen von Inhalten mit Kollegen oder Kunden.

Geld und Aufwand sparen

Dazu betreibt Microsoft seine Server-Dienste für Kommunikation und Zusammenarbeit in eigenen Rechenzentren. Der Kunde mietet diese Dienste je nach Bedarf als Jahresgebühr oder zu monatlich fest kalkulierten Kosten. Er spart sich damit den Auf- oder Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur und überlässt Microsoft Instandhaltung, Updates, Backups und das Thema Verfügbarkeit. Office 365 bietet neben den Original Office Anwendungen auf dem Rechner auch Funktionen wie Instant Messaging, Echtzeit-Anwesenheitsinformationen, Videokonferenz in HD mit Integrierbarkeit von Skype-Anwendern und Desktopfreigabe. Dazu kommt der E-Mail Dienst Exchange. Der Sharepoint Dienst mit Skydrive Pro bietet Unternehmen darüber hinaus einen zentralen Ort für die Zusammenarbeit an Dokumenten und Projekten. Mitarbeiter können von jedem Ort aus auf E-Mails, Kalender, Kontakte und weitere Informationen zugreifen sowie Dokumente zeitgleich zusammen bearbeiten. Office 365 funktioniert sowohl online als auch offline auf PCs, mobilen Geräten auf unterschiedlichen Plattformen und in verschiedenen Browsern. Das Angebot gibt es in verschiedenen Größen: Beispielsweise der Office 365 Small Business Premium Dienst für kleine Firmen (bis ca. 10 Nutzer) und der Office 365 Midsize Business Dienst für mittelständische Unternehmen (bis ca. 250 Nutzer). Darüber hinaus bietet Microsoft seinen Office 365 Dienst seit neuestem auch für Privathaushalte und Studenten sowie die Enterprise Versionen seiner Office 365 Dienste für große Unternehmen und Bildungseinrichtungen an. Die ersten 30 Tage sind für alle User kostenlos – man kann Office365 also unverbindlich testen.

Gewohnter Look, individuelle Konfiguration

Mitarbeiter finden sich mit dem neuen Office schnell zurecht, da es sich durch die weiterentwickelte Benutzerführung noch intuitiver bedienen lässt und nun auch Geräte mit Touch-Oberfläche elegant unterstützt. Auch die als Browser-Applikation verfügbaren WebApps nutzen diese Benutzerführung und können so schnell produktiv genutzt werden – um unterwegs schnell eine wichtige Präsentation anzupassen. Außerdem ist durch die einfache Bereitstellung der Office Anwendungen auf den PCs und die Einrichtung sowie Verwaltung der Internet-Produktivitätsdienste keine interne IT nötig: „Im Handumdrehen lassen sich verschiedene Konten und Benutzergruppen erstellen“, verspricht Microsoft-Manager Thomas Roth. Und Aussehen und Handhabung der genutzten Dokumente seien auf allen Geräten in den per Streamingtechnologie aus der Cloud auf PCs installierten Office-Anwendungen und als WebApps in allen Browsern exakt so wie vorgegeben.

Geringe Voraussetzungen, höchste Verfügbarkeit

Soll es eine cloudbasierte oder eine lokale Lösung sein, oder etwas von beidem? Office lasse sich problemlos auf die Bedürfnisse jedes Unternehmens zuschneiden – sowohl operativ als auch sicherheitstechnisch. Microsoft verspricht eine per Service Level Agreement finanziell gesicherte Verfügbarkeit von 99,9 Prozent und meint darüber hinaus: „Ihre Daten gehören Ihnen – Microsoft durchsucht keine E-Mails oder Dokumente zu Werbezwecken“, betont Thomas Roth. Unternehmen brauchen für Office 365 nicht viel Hardware. Für Clients gilt: mindestens Windows 7 oder Mac OS X ab Version 10.6. Das genannte Angebot enthält Office stets in der neuesten Version (für PCs Version 2013 und Mac 2011. Für Mac sind einige Anwendungen, wie etwa Access, nicht verfügbar). Auf anderen Geräten kann der Nutzer via Browser die WebApps und je nach Plattform zudem auch Apps wie zum Beispiel OneNote oder Lync nutzen. Alternativ gibt es den Produktivitätsdienst auch ohne Office Anwendungen für die Rechner. Das ist interessant für Unternehmen, die bereits Office im Einsatz haben. Hier ist für eine Zusammenarbeit mit dem Dienst mindestens MS Office 2007 mit SP2 nötig, beziehungsweise Office 2008 für Mac mit Entourage 2008 Web Services Edition. Jedoch können funktional angepasste Office Anwendungen, wie WebApps, auch mit Hilfe eines Browsers genutzt werden. Neben Internet Explorer unterstützt Microsoft auch Firefox, Safari sowie Chrome. Auch der Service rund um das neue Angebot ist eine runde Sache: Microsoft informiert seine Kunden über neue Funktionen und Updates. Firmen bekommen Zugang zu moderierten Foren. Diese sollen bei Anwenderproblemen Antworten geben. Zu den meisten Tarifen gebe es außerdem einen 24-Stunden Telefon-Support.

Microsoft Office 365 auf einen Blick:

  • Original Office auf fünf PCs oder Macs pro Nutzer, stets die neuesten Versionen
  • Cloud-basiertes, professionelles E-Mail-Programm mit Terminverwaltung und 25 GB Speicherplatz pro Postfach
  • Videokonferenzen in HD und Instant Messaging mit Skype Anbindung
  • Freigeben von Dateien innerhalb und außerhalb Ihrer Organisation mit Social Funktionalitäten mit 10 GB erweiterbarem Cloud-Unternehmensspeicherplatz
  • Webseite mit Gestaltungswerkzeugen für einen professionellen Internetauftritt
  • Nutzung einer eigenen Internet-Domainadresse (z.B. xx@firma.de)
  • Einfache und gesicherte Verwaltung
  • Vertraglich zugesicherte Verlässlichkeit
  • Vorhersehbare monatliche Kosten ohne vorherige Infrastrukturkosten

Beispiel-PDF zur Ansicht

AntriebMittelstand Einfacher-schneller-sicherer

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