Sie schleichen sich quasi durch die Hintertür in die Computersysteme ein – und können erheblichen Schaden anrichten.

Tückisch, denn der User installiert die Malware der Hacker unwissentlich auf seinen Rechner. Für Unternehmen kann das zu ernsthaften Problemen führen.

Ein Teufelskreis – der sich vermeiden lässt

Damit Webseite und Computer gar nicht erst unbeabsichtigt zum „Tag der offenen Tür“ einladen, ergreifen Website-Hoster zahlreiche Maßnahmen, um die gehostete Webpräsenz bestmöglich zu schützen. Zudem ist es ratsam, eigene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Hier einige Tipps, wie Cyber-Kriminellen das Eindringen erschwert wird.

Sichere Websites

1. Für Personen, die zum ersten Mal eine Website erstellen, empfiehlt sich ein Homepage-Baukasten – beispielsweise von der Firma STRATO. Alternativ können Einsteiger auch ein Content-Management-System wie Wordpress installieren. Mit der Installationshilfe STRATO AppWizard geht das mit nur einem Klick.

2. Jeder Webmaster sollte regelmäßige Backups durchführen, um im Notfall das System wiederherstellen zu können. Mit dem BackupControl von STRATO geht das sogar automatisch.

Sichere Computer

3. Regelmäßige Updates: Das Problem mit Hackern ist ihr „Charakter“. Sie sind schnell, aktuell und ausdauernd. Kaum ist eine neue Sicherheitslösung auf dem Markt, geht unter den Hackern die Tüftelei los, um das Konzept auszuhebeln oder zu umzugehen. Das bedeutet: Webmaster sollten stets auf der Hut sein und regelmäßig die Aktualität nicht nur ihrer Betriebssysteme checken, sondern auch ihrer Software. Insbesondere Programme wie Flash, Java oder Adobe Reader sind häufig Ziele von Angriffen.

4. Installieren Sie nur Programme aus vertrauenswürdigen Quellen.

5. E-Mail-Anhänge können Malware enthalten. Öffnen Sie daher nur solche, deren Absender Sie vertrauen.

6. Führen Sie regelmäßige Backups durch.

7. Schützen Sie Ihren Browser mit einem Webschutz und verschließen Sie Trojanern damit die Tür. In der Regel verfügen Antivirenprogramme über diesen Webschutz. Er erkennt gefährliche Internetseiten und warnt Sie davor, diese aufzurufen. Ratsam ist zudem, auch die Festplatte automatisch überprüfen zu lassen. Ein regelmäßiger Scan kann Viren aufspüren, die zuvor eventuell nicht entdeckt worden sind.

Sichere Passwörter

8. Werden Sie bei der Wahl eines Passwortes selbst zum Tüftler. Viele Hacker kommen nur aufgrund von einfach zu knackenden Passwörtern an ihr Ziel. Wählen Sie lange Wörter, bauen Sie Ziffern, Zeichen und Sonderzeichen ein und verwenden Sie Groß- und Kleinschreibung. Damit Sie das längere Passwort nicht vergessen, erfinden Sie einen Satz, der Ihnen als Eselsbrücke dient. Etwa: „Ich denke, Cloud Computing ist genau das Richtige für mich“. Aus den Anfangsbuchstaben leitet sich dann Ihr Passwort ab: Id,CCigdRfm. Wenn Sie jetzt noch einen Buchstaben durch eine Zahl ersetzen, haben Sie ein relativ sicheres Passwort: I5,CCig5Rfm – darauf muss ein Hacker erst einmal kommen.