Mit Kollegen und Kunden in Videokonferenzen arbeiten, den Kindern mit Lern-Apps Wissen vermitteln, den Wocheneinkauf im Supermarkt online bestellen und sich abends für die tägliche Sporteinheit in Online-Angebote des eigenen Yoga-Studios einloggen oder die Kinder unkompliziert mit Turnübungen von Alba Berlin fit halten: Seit die Corona-Krise das öffentliche Leben und die Möglichkeit der Begegnung im beruflichen wie im privaten Umfeld stark eingeschränkt hat, eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, um unser Leben und unsere Ansprüche zu befriedigen. Arbeit, Schule und viele private Aktivitäten, in denen lange die physische Anwesenheit zählte, funktionieren nun genauso gut virtuell über digitale Plattformen und mit Hilfe von VPN-Verbindungen und Kollaborationstools.

Wurde in vielen Unternehmen über Jahre diskutiert, ob Mitarbeiter Homeoffice machen dürfen, erkennen Arbeitgeber jetzt die Vorteile digitaler und flexibler Arbeitsplätze in aller Deutlichkeit. Durch die Corona-Krise erlebt die Digitalisierung einen enormen Schub. Auch, wenn die Epidemie besser eingedämmt ist, wird sich diese Entwicklung nicht mehr zurückdrehen lassen. Kein Wunder, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Laut IWG-Umfrage geben 85 Prozent der Unternehmen an, dass die Produktivität infolge von mehr Flexibilität gestiegen ist. Auch 42 Prozent der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass sie zuhause produktiver arbeiten, wie eine Ad-hoc Studie der TH Köln zeigt.

Digitale Transformation ermöglicht flexibles Arbeiten

Bereits vor Corona bieten vor allem große Unternehmen und Start-ups flexible Arbeitsstrukturen. Mitarbeiter können immer öfter selbst darüber entscheiden, wann sie von wo ihre Aufgaben erledigen. Das Ziel dieser zunehmenden Flexibilität: mehr Effizienz und Produktivität. Das gilt nicht nur für Großunternehmen, sondern zunehmend auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Auch sie müssen Wege finden sich in der neuen Arbeitswelt zu positionieren und Mitarbeitern flexible Arbeitsplätze und -zeiten bieten.

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Ein solches New Work-Konzept ist eng mit der Digitalisierung verzahnt. Digitale Arbeitsplätze bedeuten in diesem Zusammenhang weit mehr als die bloße Hardware-Ausstattung. Es geht darum Mitarbeitern Anwendungen und Tools an die Hand zu geben, mit denen sie produktiver arbeiten können. Dies betrifft vor allem die Arbeit im Team und der Möglichkeit gemeinsam und zeitgleich mit Kollegen an Dokumenten zu arbeiten. Filesharing-Tools, Projektmanagement-Software und cloudbasierte Office-Programme zählen zu diesen Lösungen. Zudem benötigen flexible Arbeitsmodelle gute Kommunikationsmöglichkeiten, die einen direkten Austausch zweier oder mehrere Personen über Telefon- oder Videokonferenzen erlauben. Neben der internen Kommunikation sollte dabei auch die reibungslose Interaktion mit Kunden gewährleistet sein. Die Einführung solcher Kollaborations-Tools führt zwangsläufig dazu, dass kleine und mittlere Unternehmen sich mit entsprechenden Schutzmaßnahmen auseinandersetzen müssen. Denn über die Software werden sensible Kundendaten und Unternehmenswissen geteilt, sodass IT-Sicherheit und Datenschutz besonders wichtig sind. Darüber hinaus bedarf jedes Digitalisierungsvorhaben eine leistungsstarke Infrastruktur. Immer größere Datenmengen sind die Grundlage neuer, datenbasierender Geschäftsmodelle und digitaler Unternehmens- und Kommunikationsprozesse. Ein flächendeckender Breitbandausbau ist somit für die digitale Transformation der Wirtschaft absolut notwendig.

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Neue Arbeit: Homeoffice

Drei Gründe, warum KMU von New Work profitieren

1. Effizienz steigern: Digitalisierung ermöglicht die Automatisierung von Prozessen und praktische Tools sorgen für mehr Flexibilität und reibungslose Zusammenarbeit von Mitarbeitern

2. Arbeitgebermarke stärken: Moderne IT-Tools, Methoden und eine offene Kultur machen Unternehmen attraktiver für stark umworbene Fachkräfte
3. Kundenservice verbessern: Viele Kunden erwarten ein Minimum an digitalen Informationen, Kommunikationsformen und Online-Services.

Mobiles Arbeiten von zu Hause ist also eine Frage der Infrastruktur, passender Hard- und Software und einem fachkundigen IT-Service, wenn es im Homeoffice dann doch mal nicht richtig funktioniert. Diesen Komfort können sich inzwischen auch kleine und mittlere Unternehmen leisten. Mobile Geräte wie Notebooks, Tablets und Mobiltelefone geben Mitarbeitern die Flexibilität unkompliziert zwischen Homeoffice und Büro zu wechseln. Softwarepakete wie Microsoft 365 Business Basic Bedürfnisse von KMU zugeschnitten – beinhalten Onlineanwendungen wie Word, PowerPoint und Excel und das  Kollaborationstool Microsoft Teams. So können Mitarbeiter effizient zusammenarbeiten und wichtige Dokumente unkompliziert und sicher digital austauschen.

Bei fehlenden IT-Kompetenzen oder überlasteten IT-Mitarbeitern können kleine Betriebe Computerhilfe für Mitarbeiter und Schutz für IT-Infrastrukturen kostengünstig an fachkundige Experten auslagern. IT Service Provider wie die Telekom bieten umfassende IT-Dienstleistungen an, sodass KMU für das digitale Arbeiten kein eigenes IT-Team aufbauen müssen und sich einfach auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren können.