1. Live-Streaming-Videos

Die breite Masse kann via YouTube bereits seit Jahren ihrer Lust nach Videos frönen – sei es, um diese abzuspielen, hochzuladen oder einfach nur anzusehen. Nun wurde eine neue Etappe erreicht: Live Streaming Videos. Momente werden live mit dem Smartphone oder einem anderen mobilen Endgerät festgehalten und via Social Media geteilt. So ist das Publikum immer up to date. Der Trend zum Live-Streaming findet in der Social-Media-Gemeinde großen Anklang. Die Darstellung wirkt aufgrund der unmittelbaren und unbearbeiteten Form besonders authentisch. Für Unternehmen bietet das Format ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. So können beispielsweise Influencer damit beauftragt werden, bestimmte Produkte zu präsentieren oder ein Event über Videoinhalte dargestellt werden. Eine genaue Voraussage der Entwicklung gestaltet sich noch schwierig. Ebenfalls bleibt abzuwarten, ob und welche Regelungen seitens der Social-Media-Kanäle aufgestellt werden.

2. Künstliche Intelligenz in Social Media

Unter den Begriff Künstliche Intelligenz (englisch: AI für artificial intelligence) fallen nicht nur Roboter, sondern intelligente Technologien im Allgemeinen. Sie sind bereits eine feste Größe auf Social-Media-Ebene. Facebook etwa verwendet einen Newsfeed-Algorithmus und ermöglicht es, Freunde über eine Gesichtserkennung zu markieren.

Ein weiteres Beispiel für AI sind Chatbots.  Dabei handelt es sich um digitale Gesprächsagenten, die Menschen in ihrer Servicefunktion ersetzen. Für Unternehmen sind in Facebook und Co. integrierte Chatbots insofern interessant, als sie die Interaktion mit dem Kunden über die Plattform steigern und zu einem verbesserten Kundenservice beitragen. Außerdem liefern sie schnellere Antworten auf Kommentare und Anfragen. Die Kundenserviceabteilung kann sich derweil auf komplexere Anfragen konzentrieren.

3. Augmented Reality und Virtual Reality als Social-Media-Trends

Auch Augmented Reality (AR) beziehungsweise Virtual Reality (VR) bilden einen Teil der Social-Media-Trends im kommenden Jahr. Der große Knall blieb bisher aus. Einzig die App "Pokémon Go" hat die Bekanntheit von AR schlagartig erhöht und für viele zugänglich gemacht. Und das Game beweist, dass Augmented Reality durchaus funktioniert, wenn die Technologie gut umgesetzt wird. Was fehlt, sind praktische Anwendungen der Technologien, die über das Spielerische hinausgehen. Für einige Unternehmen könnte sich die AR/VR-Reise lohnen, etwa für solche, die standortbezogene Angebote ermöglichen wollen. Der Trend wird aller Voraussicht nach aber nicht bahnbrechend sein.

Weiterführende Links:

  • Weitere Social-Media-Trends für 2017 haben außerdem die Autoren der Webseite "Onlinemarketing" zusammengefasst.
  • Die große Popularität von Messenger-Apps und die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz machen Chatbots für den Kundenservice kleiner und großer Unternehmen immer interessanter.