Rasierer an Klinge, bitte kommen!

Gingen früher die Rasierklingen zur Neige, ging Mann einkaufen oder bestellte Nachschub ganz profan im Internet. Kunden von Gillette haben es da bald viel einfacher: Gillette testet derzeit einen Prototyp, die „Gillette-Box“, mit der Kunden per Knopfdruck aus dem Badezimmer heraus die passenden Klingen für den Rasierer nachbestellen können.

Ruck, zuck trifft eine E-Mail mit einem Link ein, damit der Kauf bestätigt wird. Innerhalb von 24 Stunden geht dann der Klingennachschub auf die Reise und wird bequem nach Hause geliefert. Konzipiert und umgesetzt wurde die Gillette-Box von der Start-up-Firma Perfect Shops, die die Box über den eigenen Webshop testet und später anderen Händlern anbieten wird.

Frank Burkhardt, Head of eCommerce Procter & Gamble Frank Burkhardt, Head of eCommerce Procter & Gamble (© 2015 Jan Greune)

Hinter der fixen Funklösung steckt ein Machine-to-Machine- (M2M)-Dienst der Telekom: Jede Gillette-Box ist mit einem M2M-Modul inklusive SIM-Karte ausgestattet und besitzt eine eigene, unverwechselbare Identität. Vor dem ersten Kauf muss der Kunde die jeweilige Box vorab einmalig im Onlineshop registrieren, die gewünschten Klingen auswählen und seine Rechnungs- und Lieferadresse hinterlegen.

Danach ist die Box startklar, und die Bestellung lässt sich über das Mobilfunknetz der Telekom an den Server von Perfect Shops verschicken. Größter Nutzen für die Kunden: Sie können ihre Rasierklingen pünktlich nachbestellen, wenn wirklich Bedarf besteht. Damit hat Gillette gegenüber den herkömmlichen Abo-Modellen die Nase vorn. Durch die M2M-Lösung wird auch der gesamte Bestellprozess enorm beschleunigt. Bald heißt es aus dem Badezimmer: „Rasierer an Klinge, bitte kommen!“

Mit der Kraft der Cloud

Zu Weihnachten wird es im Einzelhandel recht hektisch. Dank Cloud ist das Einrichtungshaus Butlers auf den Ansturm gut vorbereitet. Es ist eine einfache Gleichung: Strömen mehr Kunden ins Geschäft, sprudeln die Datenmengen. Das gilt natürlich auch für die Firma Butlers mit ihren 160 Filialen in ganz Europa.

Jörg Funke, Geschäftsführer bei Butlers Jörg Funke, Geschäftsführer bei Butlers (© 2015 Mareike Föcking)

 

Um in hektischen Zeiten das steigende Datenvolumen zu bewältigen, hat der Händler seine Server mit geschäftskritischen Anwendungen wie das Warenwirtschaftssystem in die sichere Private Cloud ausgelagert. Ist mehr Rechenpower nötig, stellt die Telekom Ressourcen rasch bereit. So kann Butlers Lastspitzen mühelos abfangen und neue Services wie Mobile Payment besser stemmen.

Server reduziert: Butlers hat seine Server mit unternehmenskritischen Anwendungen in die Cloud ausgelagert und so seine 160 Standorte verbunden. Server reduziert: Butlers hat seine Server mit unternehmenskritischen Anwendungen in die Cloud ausgelagert und so seine 160 Standorte verbunden. (© 2015 Mareike Foecking)

Virtuelle Teamarbeiter

Mitarbeiter der Lindner Hotels AG verstehen sich so prächtig wie nie. Das liegt auch daran, dass die Mitarbeiter jetzt ein neues Social-Business-Collaboration-Tool nutzen.

Gute Mitarbeit: Bei der internen Kommunikation setzt die Lindner Hotelgruppe auf neue Social Collaboration Tools. Gute Mitarbeit: Bei der internen Kommunikation setzt die Lindner Hotelgruppe auf neue Social Collaboration Tools. (© Eric Remann)

WLAN-Hotspots, Videokonferenzsysteme und Server in der Private Cloud: Die Düsseldorfer Lindner Hotels AG gilt seit jeher als Pionier der Digitalisierung. Jetzt hat der Hotelbetreiber auch seine interne Kommunikation ins virtuelle Zeitalter gebracht. Mit der Cloud­Anwendung „TeamLike“ tauschen sich die Kollegen standortübergreifend aus, besprechen Projekte und legen Dokumente ab. TeamLike ist Intranet, Community und Projektplattform in einem. Das sorgt für mehr Schwung in der Kommunikation und bewirkt, dass sich alle wirklich besser verstehen.

Michael Eckert, IT-Leiter bei Lindner Hotels Michael Eckert, IT-Leiter bei Lindner Hotels (© 2015 Eric Remann)

TK-Anlage aus der Cloud

Schluss mit der alten Telefonanlage, sagte sich die Firma Otto Oehme. Jetzt kommt alles aus der TelekomCloud. Seitdem sind die Mitarbeiter viel besser für die Kunden zu erreichen.

Gut verbunden: Die Otto Oehme setzt eine TK-Anlage aus der Cloud ein. Gut verbunden: Die Otto Oehme setzt eine TK-Anlage aus der Cloud ein. (© 2015 Jan Greune)

Irgendwann gibt es für jede betagte Telefonanlage keine Ersatzteile mehr. Dann ist es ist Zeit für ein neues, digitales System. Otto Oehme, Hersteller von Reinigungsmitteln aller Art, nutzt die „DeutschlandLAN Telefonanlage aus dem Netz auf Basis Swyx“.

Das ist eine hochwertige, virtuelle Telefon­anlage aus der TelekomCloud. Telefonate werden per Mausklick angenommen, und Kollegen können sofort am Bildschirm sehen, wer gerade wo erreichbar ist. So gehen Kunden­anrufe nie ins Leere – ein dickes Plus für den Kundenservice des Mittelständlers.

Carlos Oehme, Marketingchef bei Otto Oehme GmbH Carlos Oehme, Marketingchef bei Otto Oehme GmbH (© 2015 Jan Greune)

Den Apotheker fragen

Mit der Online-Live-Beratung stellt die ­Versandapotheke DocMorris ihren Kunden­service auf ein neues Niveau.

Gut beraten: Die Online-Apotheke DocMorris nutzt den LiveBerater, um Kunden per Videochat zu informieren. Gut beraten: Die Online-Apotheke DocMorris nutzt den LiveBerater, um Kunden per Videochat zu informieren. (© Eric Remann)

Telefon oder E-Mail war gestern, jetzt kommt der „LiveBerater“. Beim Online-Medikamentenkauf lässt die Versandapotheke DocMorris Patienten künftig „live“ von einem Apotheker am Bildschirm beraten. Apotheker und Patient tauschen sich per Chat und bei Bedarf auch über Video aus. Ins­besondere Menschen, die abgelegen auf dem Land leben, können sich auf diese Weise gut beraten lassen. Auch Kranke, die das Bett hüten müssen, kommen so viel leichter an die richtigen Informationen.

Christian Franken, Vorstand Pharmazie bei DocMorris Christian Franken, Vorstand Pharmazie bei DocMorris (© Eric Remann)