Sie kommen meist nachts in organisierten Banden, brechen mit Eisenstangen die Containertüren auf und räumen die gesamte Ladung aus. Manchmal verschwinden auch ganze Container. Laut einer EU-Studie muss die Transportwirtschaft allein in der Europäischen Union einen Verlust von jährlich 8,5 Milliarden Euro hinnehmen. "Die Logistikbranche sieht sich immer mehr dem organisiertem Diebstahl konfrontiert", erklärt Adam Dachowski, Geschäftsführer von ECL Euro-Cargo-Logistik Kontor GmbH.

Die Spedition aus Hamburg hat sich auf die Abfertigung von Gütern spezialisiert und bereitet sie in Deutschlands größtem Universalhafen für den Transport in die ganze Welt vor. Bevor die Waren das Hamburger Areal verlassen und ihren Weg nach Buenos Aires, Kapstadt oder Mumbai nehmen, ist ECL für die sichere Lagerung zuständig. Effektive Secure Buildings Solutions sind daher oberste Pflicht im Unternehmen.

ECL: Gut vor Gefahren geschützt Die Videoüberwachung ist nur ein Bestandteil der Secure Building Solutions. Mit dabei sind zudem der Einsatz von Gefahrenmeldeanlagen, eine intelligente Sicherheitstechnik und die Leiststelle der Telekom, die rund um die Uhr etwaige Auffälligkeiten registriert. (© 2015 iStockphoto)

Secure Building Solutions: Sicherung aus einer Hand

Bei ECL heißt das, ein über 4.000 Quadratmeter großes Areal komplett zu schützen. „In unserem Innen- und Außenlager bewahren wir teilweise Güter mit einem Wert von mehreren Millionen Euro auf“, erklärt Dachowski. Doch wie sichert man ein solch großes Areal am besten vor Einbruch oder Vandalismus und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen von Versicherung und Zoll?

Mit der Sicherheitstechnik der Telekom können wir unsere Versicherungsprämie niedrig halten.

Adam DachowskiGeschäftsführer von ECL

Die passende Lösung fand das Logistikunternehmen bei der Telekom. Mit ihren Secure Buildings Solutions (SBS) erfüllte die Telekom alle Anforderungen des Logistikdienstleisters. Die Telekom ist von der Tochtergesellschaft des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (VdS) als Errichter für Gefahrenmeldeanlagen zertifiziert und bietet individuelle Lösungen für eine automatisierte und intelligente Gebäudesicherung an: von der klassischen Sicherheitstechnik wie Zutrittskontrolle, Einbruch- oder Brandschutz bis hin zur automatisierten Videoanalyse. ECL ließ sich so die passende Lösung zusammenstellen.

ECL: Gut vor Gefahren geschützt In der zentralen Leistelle der Secure Building Solutions laufen alle Informationen zusammen. (© 2015 iStockphoto)

Der Leitstellenservice ist rund um die Uhr im Einsatz

Weiterer Vorteil: Die Telekom kümmerte sich neben der Planung und Integration der Lösung auch gleich um die Anbindung an den eigenen Leitstellenservice und steht damit rund um die Uhr zur Verfügung. "Uns war es enorm wichtig, dass uns ein zentraler Ansprechpartner zur Seite steht", erklärt Dachowski. "Zudem können wir mit den zertifizierten Lösungen der Telekom unsere Versicherungsprämie niedrig halten. Dieses Rundumpaket sorgt für mehr Sicherheit, spart Zeit. Und wir können uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren."

Das gesamte Hamburger Lager von ECL stattete die Telekom mit Infrarot-Kameras aus. Sie sind auf Basis des Internetprotokolls (IP) an die Leitstelle angebunden. Somit ist das 4.000 Quadratmeter große Areal komplett Tag und Nacht überwacht.

Über ein Webportal hat ECL das Areal immer im Blick

Die Leitstelle der Telekom hat alles live im Blick und kann bei Fehlalarmen wie umgeknickte Äste oder Tiere Entwarnung geben. Versuchen dagegen Diebe auf das Gelände zu gelangen, leitet sie sofort die erforderlichen Maßnahmen ein und benachrichtiget die Polizei. Und auch ECL hat über ein entsprechendes Webportal oder unterwegs via App die Videobilder aus dem Hamburger Lager im Blick.

Für noch mehr Sicherheit auf dem Gelände sorgen Öffnungs- und Bewegungskontakte in den Türen und Eingängen. Auch sie sind mit der Alarmanlage verbunden. "Unsere Mitarbeiter haben wir mit einer Chipkarte ausgerüstet. Damit können sie das Lager nach Eingabe einer individuellen PIN betreten", erklärt der Geschäftsführer. "Über die Chipkarten können wir außerdem nachvollziehen, wer wann welche Türen geöffnet hat."

Welcher Mitarbeiter welche Türen überhaupt öffnen darf, legt ECL über das Webportal fest. Macht sich ein Unbefugter an der Anlage zu schaffen, wird sofort Alarm ausgelöst. Die Geschäftsführer werden sofort per SMS oder E-Mail informiert. So lagern die Güter sicher im Hafen, bevor es für sie an ihren endgültigen Bestimmungsort geht.