Ob ein Newsletter erfolgreich ist, lässt sich erst feststellen, wenn er im Posteingang der Kunden gelandet ist. Und dann ist es womöglich schon zu spät. "Fehler sollte man vor dem Versand vermeiden", rät Daniel Wette vom Online-Marketing-Spezialisten Fairrank. Die wichtigsten Regeln:

1.Grafiken sparsam verwenden

Viele große E-Mail-Anbieter wie Hotmail, Gmail oder Yahoo blenden Grafiken in E-Mails aus. Viele Nutzer schalten das Anzeigen von Grafiken bei Desktop-Clients ebenfalls aus. Bilder und Fotos sollten also im Newsletter so eingesetzt werden, dass die Inhalte auch ohne Grafiken verstanden werden. „Informationen sowie Texte sollte nicht ausschließlich über die Grafiken transportiert werden“, sagt Daniel Wette.

2.Spamfilter umgehen

Um die Postfächer der Nutzer frei von unerwünschten Nachrichten zu halten, nutzen alle E-Mail-Anbieter sogenannte Spamfilter. Deshalb sollten in der Betreffzeile keine Begriffe verwendet werden, die dazu führen könnten, dass der Newsletter durch die Filter als Spam deklariert wird. „Reißerische Formulierungen wie „Super-Schnäppchen“ oder „Sofort gewinnen“ unbedingt vermeiden“, rät der Newsletter-Profi. Auch eher unscheinbare Reizworte wie „Discount“, „Gratis“ oder „Kostenlos“ zählen zu den typischen Spam-Begriffen. Daher: Die Betreffzeile informativ und sachlich formulieren.

3.Interessante Inhalte bieten

Platte Werbebotschaften gehören nicht in einen Newsletter. Denn Leser entscheiden sich bewusst für einen Newsletter, um Neues aus dem Unternehmen zu erfahren. Und erwarten daher nicht nur Verkaufsaktionen und Angebote. Tipp: Den Newsletter mit redaktionellen Beiträgen aufwerten, etwa mit Tipps und Informationen rund um Dienstleistungen oder Produkte.

4.In der Kürze liegt die Würze

Kurz, knapp und dennoch informativ – so sollte ein Newsletter formuliert werden. Wer längere Texte oder komplexere Inhalte in seinem Newsletter unterbringen will, schreibt  im Newsletter nur einen kurzen Absatz, der die Leser auf den vollständigen Inhalt neugierig macht. Durch eine Verlinkung wird der komplette Text dann auf der Webseite bereitgestellt. So kann der Newsletter-Empfänger selbst bestimmen, welche Texte für ihn interessant sind.

5.Einmal pro Woche reicht

Mit seiner freiwilligen Registrierung für den Newsletter, zeigt der Abonnent Interesse am Unternehmen. „Deshalb sollte man dem Interessenten auch nur die News zukommen lassen, für die er sich registriert hat“, sagt Fairrank-Profi Wette. Eine optimale Frequenz für einen Newsletter liegt je nach Branche bei wöchentlich bist vierzehntägig.