IT-Spezialisten: Volle Lohntüte

Des einen Leid, des anderen Freud: Der Fachkräftemangel lässt die Gehälter in der IT-Branche in Deutschland im Schnitt um 6,2 Prozent anwachsen.  Dies hat die Studie "IT Funktionen 2015 / 2016" ergeben, die von der Computerwoche und der Vergütungsberatung Compensation Partner durchgeführt wurde.

Am meisten profitieren Security-Experten ohne Personalverantwortung vom Lohnanstieg: Sie verdienen 70.600 Euro im Jahr. Im vergangenen Jahr waren es noch 63.000 Euro gewesen. "Hacker-Angriffe, neue digitale Bezahlmodelle und eine boomende Internet-Wirtschaft erfordern immer mehr Schutz", interpretiert Tim Böger, Projektleiter der Studie, die Ergebnisse.

Ebenfalls zu den Topverdienern in der IT-Branche zählen ...

  • Projektleiter (72.440 Euro)
  • Berater mit SAP-Know-how (69.850 Euro)
  • IT-Consultants (65.040 Euro)

Etwas bescheidener fällt der Zahltag hingegen für Mitarbeiter im Anwender-Support (42.260 Euro) und für Web-Designer (35.810 Euro) aus.

Erfahrung macht sich bezahlt

Die Studie zeigt auch: Je mehr Arbeitserfahrung IT-Spezialisten haben, umso besser ist das für ihren Geldbeutel. Während Fachkräfte mit drei bis sechs Jahren Berufspraxis jährlich 47.100 Euro verdienen, streichen Kollegen, die mehr als zehn Jahre im Geschäft sind, im Schnitt 60.540 Euro ein.

Geldregen in den Metropolen

Ein deutliches Gehaltgefälle lässt sich auch zwischen den Regionen feststellen. IT-Spezialisten in München und Frankfurt am Main verdienen 20 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Die Kollegen in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen müssen sich hingegen mit Gehältern begnügen, die bis zu 15 Prozent unter dem Mittel liegen. Am wenigsten verdienen die IT-Fachkräfte in Mecklenburg-Vorpommern: Dort liegt das Gehaltsniveau rund 30 Prozent unter dem IT-Durchschnittsgehalt.

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