Kreativer IT-Job: Softwareentwickler

Einige IT-Jobs der Zukunft existieren bereits. So zum Beispiel der des Softwareentwicklers. Die „Kreativen“ unter den IT-Experten sind derzeit gefragt wie nie, kümmern sie sich doch um die Planung, den Entwurf, die Programmierung und auch die Implementierung von Programmen und Anwendungen, die die tagtägliche Unternehmensarbeit optimieren. Was sich in Zukunft allerdings ändern wird, sind die Anforderungen an Softwareentwickler. So werden Kenntnisse in derzeitigen Trend-Themen, wie Big Data und Cloud Computing, zum Pflichtprogramm. Daneben spielt künftig auch Social Media weiter eine wichtige Rolle.

IT-Jobs: Über den Wolken kreist der Cloud Strategist

Immer mehr Anwendungen verschlägt es in die Cloud – und das nicht ohne Grund. Das Outsourcing ins Web bringt viele Vorteile mit sich, es gilt jedoch auch vieles zu beachten. Deshalb sind IT-Experten gefragt, die die Cloud Transformation begleiten. Sie behalten den Überblick über die Cloud-Anwendungen und koordinieren deren Wanderung ins Netz.

Der kann gut mit Leuten: Social Media Manager als IT-Job

Natürlich, in vielen Unternehmen gibt es bereits Social Media Manager. Sie kommen meist aus dem Marketing und kümmern sich um die Aktivitäten auf Facebook, Twitter und Co. Und warum listen wir sie hier unter den IT-Jobs der Zukunft? Weil auch Social Media Manager künftig IT-Experten sein müssen. So genügt es nicht zu wissen, welche Inhalte bei welchem Publikum gut ankommen. Zusätzlich muss ein gutes Verständnis der Technik dahinter vorhanden sein. Und: Auch unternehmensinterne soziale Netzwerke gilt es für die IT-Experten zu konstruieren und aufzubauen.

Der Business Architekt als Türöffner für IT-Experten

Die IT spielt längst keine Nebenrolle mehr: In vielen Unternehmen entscheidet sie über Erfolg und Misserfolg. Deshalb müssen auch Business-Analysten und -Architekten ein immer besseres Verständnis davon mitbringen – möglicherweise sogar IT-Experten sein. Die Business Analysten untersuchen Geschäftsprozesse, stellen Anforderungen auf und geben sie zur Umsetzung an die IT weiter. Sie gelten als wichtigstes Bindeglied zwischen den IT-Experten am einen sowie Vertrieb, Marketing, Service und Co. am anderen Ende. Obwohl die Stelle wohl nicht zu den klassischen IT-Jobs gehört, hat sie trotzdem Tragkraft für die Sparte.

Data Scientists suchen nach Gold, Data Visualizer präsentieren es

Big Data ist derzeit eines der wichtigsten Themen und verlangt daher auch weiterhin nach passenden Spezialisten. Alle 18 Monate verdoppelt sich die Menge an Daten – so die Faustregel. In diesen Zeiten sind also IT-Experten gefragt, die den Datenfluss überschauen. Data Scientists gelten als Goldgräber unter den IT-Experten. Denn sie müssen aus der Datenflut jene Informationen extrahieren, die für das Unternehmen wichtig sein könnten, beispielsweise über Kunden, Trends oder den Wettbewerb.

In enger Zusammenarbeit mit den Data Scientists stehen künftig auch Data Visualizer. Sie stellen Entwicklungen mit Infografiken, Diagrammen und Co. dar, um sie den anderen Unternehmensbereichen – oder auch Kunden – zu präsentieren und gehören deshalb auch zu den IT-Experten der Zukunft.

Immer unterwegs: Mobile Technology Experten

Technologie wird vor allem eines: mobil. Deshalb ist ein IT-Fachmann, der sich mit Anforderungen für Smartphone, Tablet und Co. auskennt, gefragter denn je. Auch das wird sich auf absehbare Zeit kaum ändern. Dieser IT-Experte könnte sogar an Bedeutung gewinnen. Auch das veränderte Nutzungsverhalten gilt es dabei zu berücksichtigen. Und nicht nur für die mobile Präsentation beim Kunden: Auch firmenintern gilt es, den Bedarf an mobilen Applikationen zu identifizieren und passende Lösungen zu finden. Dabei spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle.

Die Herrscher über alles: IT-Administratoren

In Zeiten, in denen die digitale Vernetzung immer komplexer wird, ist ein IT-Experte besonders gefragt. Der IT-Administrator konfiguriert, pflegt und überwacht die komplette Infrastruktur und bekleidet somit eines der wichtigsten Ämter. Auch hier ändert sich am Berufsbild wenig, jedoch werden die Anforderungen an den Job höher – schließlich muss dieser IT-Experte sich mit allem auskennen, was er überwacht. Gleiches gilt natürlich für System-, Datenbank- und Netzwerkadministratoren.

IT-Berater – die externen Profis

Bei der Geschwindigkeit, die der technologische Wandel derzeit hat, ist es gerade für IT-ferne Unternehmen manchmal schwierig, alles zu überblicken und die notwendigen Positionen zu besetzen. Gerade deshalb wird der Wert der IT-Berater steigen. Sie unterstützen Unternehmen bei Aufbau oder der Entwicklung von digitalen Strukruren. Übrigens: Obwohldiese Spezialisten häufig extern beauftragt werden, stellen immer mehr Unternehmen einen internen IT-Fachmann zur Beratung ein – ebenfalls ein möglicher Trend für die Zukunft.

Sicher ist sicher – dank der IT-Sicherheitsexperten

Mit dem Wandel werden nicht nur Anwendungen raffinierter, auch den kriminellen Kräften im Web eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Daher gewinnen auch IT-Experten für Sicherheit an Bedeutung. Sie sollen Lücken im System ausfindig machen und schließen, um Spionage, Cyberattacken, Datendiebstahl und Co. vorzubeugen. Eine Aufgabe, die laut Thomas Tschersich, dem IT-Fachmann für Sicherheit bei der Telekom, sogar Chefsache sein sollte.

 

Weiterführende Links

  • Die WirtschaftsWoche bringt Ihnen weitere IT-Jobs näher, die im Jahr 2020 essentiell sein könnten.
  • Auch andere Jobs, die aufgrund der Digitalisierung künftig wichtiger werden, sind dort zu finden.
  • Eine Alternative zur Schaffung von internen  IT-Jobs ist das IT-Outsourcing – alles Wissenswerte dazu erfahren Sie hier.