Kopfschmerztabletten, ein Mittel gegen Fieber und Creme für Sportverletzungen – das gehört längst zum Standardsortiment jeder Apotheke. Aber auch Dermo-Kosmetik wird immer begehrter bei Kunden. Zum Beispiel von Marken wie „Eau Thermale Avène“ oder „Ducray“, namhafte Produkte der Firma Laboratoires Pierre Fabre aus dem beschaulichen Castres in der Nähe von Toulouse. Mehr als 20.000 Apotheken in Deutschland verkaufen mittlerweile Cremes, Shampoos und Co. des französischen Traditionsunternehmens.

Dabei fing auch bei Pierre Fabre alles mit Medikamenten an. Der gleichnamige Firmengründer entwickelte 1961 in seiner Apotheke im Süden Frankreichs das Venentherapeutikum Phlebodril. Schon wenige Jahre später akquirierte der Apotheker die erste Kosmetikmarke und eröffnete außerdem ein Forschungszentrum in Castres selbst. Heute ist das Unternehmen weltweit in 130 Ländern mit rund 10.000 Mitarbeitern vertreten. Jedes Jahr steckt die Firmengruppe mehr als 200 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Medikamente und Kosmetikserien.

Kundenbeziehungen pflegen Pierre Fabre unterhält allein in Frankreich mehr als 40 Firmensitze. Die Direktion der Dermo-Kosmetik liegt unweit von Toulouse im beschaulichen Lavaur. (© 2015 PR)

Was früher mühsam per Hand erledigt werden musste, geschieht heute fast automatisch.

Günther Bauhan Vertriebsleiter Pierre Fabre Dermo-Kosmetik

 

Früher wurden die Aufträge per Hand erfasst

Aber wie landet die Kosmetik hierzulande pünktlich in den Apothekenregalen? Bisher erfassten die Vertriebsmitarbeiter in Deutschland alle Aufträge per Hand. Die Mitarbeiter in der Freiburger Zentrale pflegten sie anschließend ins ERP-System ein. „Das hat sehr viel Zeit gekostet“, sagt Günther Bauhan, Vertriebsleiter bei Pierre Fabre Dermo-Kosmetik. „Gleichzeitig muss unser Außendienst viele organisatorische Aufgaben erledigen – Routen planen, Aufträge weiterleiten oder Tourberichte verfassen.“ Gesucht war eine neue Lösung, um die Arbeitsabläufe der Außendienstmitarbeiter zu vereinfachen.

Tourplanung übers Tablet

Die passende Lösung fand die deutsche Tochter des französischen Unternehmens bei SwingMobility, ein IT-Partner der Deutschen Telekom. Das Unternehmen hat sich auf mobile Anwendungen spezialisiert und entwickelt maßgeschneiderte CRM- und ERP-Lösungen. Anstatt mit Stift und Papier die Kundenaufträge entgegenzunehmen, sind die 40 Vertriebsmitarbeiter von Pierre Fabre Dermo-Kosmetik nun mit handlichen Tablet-PCs ausgestattet, über die sie auf die CRM-Anwendung „SwingBusiness“ zugreifen. „Damit haben die Vertriebsmitarbeiter ein einziges Tool, das alle für sie wichtigen Anwendungen auf einem Gerät vereint“, erklärt Bauhan. „Tourplanungen erstellen sie jetzt auf dem Tablet und können via GPS über eine interaktive Karte sehen, welche Apotheke sich in ihrer Nähe befindet. So lässt sich der Besuch beim Kunden einfacher planen.“

Kundenbeziehungen pflegen Tablet-PC und die passende App machen viele Arbeitsabläufe schlanker und Prozesse effektiver. Das System SwingMobility überträgt die Daten der Tourenplanung, ermöglicht die automatische Erfassung der Aufträge und leitet sie an die Buchhaltung weiter. (© 2015 PR)

Nicht nur Kundentermine und Besuche sind jetzt schneller organisiert, auch Bestellungen werden über die Tablets aufgenommen und mit einem Antippen per E-Mail gleich an den Kunden geschickt. Die Umstellung spart enorm Zeit: Was früher Tage dauerte, nimmt heute nur Minuten in Anspruch. Weiterer Vorteil: Alle Daten, von der Bestellung bis zum Tourbericht, landen sofort in der Zentrale von Pierre Fabre. Für die sichere und schnelle Übertragung der Daten nutzt SwingMobility das flächendeckende Mobilfunknetz der Telekom.