Das Whitepaper "Connected Cities" der Deutschen Telekom richtet sich an Entscheidungsträger, Stadtverwaltungen, Planer sowie sonstige Experten und Meinungsbildner, die mehr über den Hintergrund und die technischen Grundlagen sowie die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation im urbanen Raum erfahren möchten. An Beispielen wie urbaner Parkraum, Mobilitätsmanagement und Straßenbeleuchtung wird veranschaulicht, was aktuelle Lösungen bereits leisten können und wie sie sich in ein stadtweites Netz integrieren lassen.

Smart City Ansatz der Deutschen Telekom

Mit ihrem Know-how im Betrieb, Management und Ausbau großer Kommunikationsinfrastrukturen sowie ihrer Führungsposition im M2M-Sektor und ihrer IT-Integrationskompetenz will die Deutsche Telekom in Europa alle Teilaspekte des komplexen Smart City Ökosystems auf einen Nenner bringen.

"Wir bieten Städten unsere Smart City Kompetenzen auf der Grundlage eines leistungsstarken integrierten europaweiten Netzes für die Digitalisierung Europas an."

Ralf Nejedl
Senior Vice President B2B & ICT bei der Deutschen Telekom

"Städte müssen eine völlig neuartige Kommunikationsinfrastruktur entwickeln, einführen und betreiben, um sehr unterschiedliche Lösungsansätze zu einer einheitlichen, überschaubaren und nachhaltigen Informationsarchitektur zusammenzuführen", so Nejedl weiter. "Aus diesem Grund sind Telekommunikationsunternehmen eine treibende Kraft bei der Umsetzung von Smart City Lösungen."

Vernetzte, teils selbstfahrende Autos (Connected Cars) werden künftig das Bild auf den Straßen weltweit prägen. Vernetzte, teils selbstfahrende Autos (Connected Cars) werden künftig das Bild auf den Straßen weltweit prägen. (© 2015 smart.welcomeportugal.org)

Intelligente Transportsysteme und E-Mobility-Lösungen

Die Smart City Transformation wird bereits aktiv durch gesetzgebende Institutionen wie die Europäische Kommission gefördert und finanziert, die intelligente Transportsysteme (ITS) und E-Mobility-Lösungen zu den vorteilhaftesten Infrastrukturen vernetzter Städte zählt. So wird im öffentlichen Personentransport in Budapest beispielsweise FUTAR eingesetzt, ein modulares Verkehrsleit- und Fahrgastinformationssystem von T-Systems Hungary, um das Budapester Transportzentrum von der Fahrplanplanung und Routenoptimierung bis zur Analyse historischer und aktueller Daten zu unterstützen. Gegenwärtig sind etwa 2.300 Fahrzeuge direkt mit FUTAR vernetzt und stellen Fahrgästen Echtzeit-Informationen zur Verfügung. Wer lieber mit dem Fahrrad durch Budapest fahren möchte, kann das öffentliche Fahrradverleihsystem MOL Bubi von T-Systems Hungary in Anspruch nehmen, das sich bisher aus 98 Verleihstationen mit 1.150 Fahrrädern zusammensetzt.

Das öffentliche Fahrradverleihsystem MOL Bubi von T-Systems Hungary kann von jedermann in Anspruch genommen werden. Das öffentliche Fahrradverleihsystem MOL Bubi von T-Systems Hungary kann von jedermann in Anspruch genommen werden. (© 2015 Máthé Zoltán)

In Kroatien engagiert sich Hrvatski Telekom sehr aktiv für das internationale Projekt MOBINCITY, bestehend aus einer Gruppe von 13 Partnern aus den verschiedenen Bereichen wie Verkehrsmanagement, Energie, IT und Telekommunikation. Bisher hat Hrvatski Telekom 20 Fahrzeugladestationen in acht kroatischen Städten erfolgreich auf den Markt gebracht und bietetbeispielsweise Echtzeitstatus-Updates der Ladestationen, die in ein dedizierten Online-Portal integriert sind. Im September 2015 startete das Unternehmen außerdem eine dreimonatige gemeinsame Werbekampagne mit Mitsubishi Motors für den kroatischen Markt.

Gemeinsam mit dem tschechischen nationalen Supercomputer-Center sowie mit Hochschulen, Industrievertretern und öffentlichen Behörden ist T-Mobile Czech Republic ein strategischer Partner bei der Rodos-Initiative. Dieses Entwicklungszentrum für Transportsysteme hat auf der Grundlage von Daten aus Mobilfunknetzen und Verkehrsüberwachungssystemen ein landesweites komplexes Mobilitätsmodell für die Tschechische Republik erstellt. Es gibt einen Überblick über die tatsächliche Personenverteilung und erfasst Abweichungen in Echtzeit. Auf diese Weise liefert das Mobilitätsmodell wichtige Informationen für die Entscheidungsfindung in kritischen Situationen. Im Metrogebiet Prag kommen von der Rodos-Initiative generierte Mobilitätsdaten beispielsweise für die Optimierung des integrierten öffentlichen Transportsystems der Stadt zum Einsatz.

Der nächste Trend in den Smart Cities soll die intelligente Straßenbeleuchtung werden. Die Deutsche Telekom hat zusammen mit dem Netzwerkausrüster Cisco in Dubrovnik Laternen mit integrierten Bewegungs- und Luftverschmutzungs- sowie Temperatur- und Akustiksensoren entwickelt. Der nächste Trend in den Smart Cities soll die intelligente Straßenbeleuchtung werden. Die Deutsche Telekom hat zusammen mit dem Netzwerkausrüster Cisco in Dubrovnik Laternen mit integrierten Bewegungs- und Luftverschmutzungs- sowie Temperatur- und Akustiksensoren entwickelt. (© 2015 Deutsche Telekom)

Intelligente Straßenbeleuchtung

Ein weiterer Bereich, in dem Smart City Lösungen bereits umfassend genutzt werden, ist die intelligente Straßenbeleuchtung. So haben beispielsweise Hrvatski Telekom und ihr Partner Cisco eine Beleuchtungslösung für die Stadt Dubrovnik entwickelt und umgesetzt. Im Mai 2015 wurde die erste Demolampe im Lujo Soletic Park eingeschaltet. Die Lampe verfügt u. a. über integrierte Bewegungs- und Luftverschmutzungs- sowie Temperatur- und Akustiksensoren. Im November 2015 wurde eine weitere intelligente Beleuchtungslösung namens Smart Service Point von T-Systems Hungary und ELMŰ-ÉMÁSZ Company Group an einem der geschäftigsten Orte Ungarns installiert: auf dem Széna-Platz in Budapest. Sie bietet zusätzlich zu ihrer intelligenten Beleuchtungsfunktion eine intelligente Ladestation für Elektroautos, einen WiFi-Router, eine Sicherheitskamera und eine Notruftaste. Weitere Pilotprojekte im Beleuchtungsbereich werden in den kommenden Monaten im europäischen Präsenzgebiet der Deutschen Telekom in Angriff genommen.

Weiterführende Links zum Thema

Download Whitepaper "Connected Cities" - Deutsche Telekom (PDF, englisch)

Telekom-City Friedrichshafen (Smart City in Deutschland)