Nach zwölf Monaten der Zusammenarbeit ziehen die Deutsche Telekom AG und das 5G Lab Germany der Technische Universität Dresden eine erste positive Bilanz. Die Kooperation zwischen Exzellenzuniversität und Industriepartner trägt schon jetzt Früchte. So werden erste Forschungsergebnisse bei der Weiterentwicklung von Telekom Produkten berücksichtigt, wie etwa bei EntertainTV. 

„Die Phase des Beschnupperns hat nicht lange angedauert – stattdessen haben wir schnell uns immer öfter ausgetauscht und das 5G Lab Germany bei Schlüsselprojekten mit ins Boot geholt. Das war sicherlich eine gute Entscheidung“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, CTO Deutsche Telekom AG.

"Die Arbeit an 5G geht in eine entscheidende Phase."

Bruno Jacobfeuerborns

CTO Deutsche Telekom AG

Bruno Jacobfeuerborn Bruno Jacobfeuerborn (© 2016 Deutsche Telekom)

"Wir sind für die Unterstützung der Deutschen Telekom sehr dankbar. Wir haben einen Partner der uns fördert, gleichzeitig aber auch fordert, damit 5G die Schlüsseltechnologie wird, die wir uns alle für Deutschland erhoffen. Es liegt eine spannende gemeinsame Zeit vor uns und darauf freuen wir uns riesig", sagt Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Frank Fitzek, 5G Lab Germany und Inhaber des Deutsche Telekom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze.

Besonders im Fokus der Zusammenarbeit stehen dabei die Netzwerkkodierung (Programmable Networks) sowie die Kommunikation mit besonders geringer Verzögerung (5G Mobile Edge Cloud). Was das bewirken kann, zeigte das Team des 5G Lab Germany bereits während der Internationalen Funk Ausstellung (IFA) 2016 in Berlin am Telekom-Stand. Bei dieser Demonstration wurden die Vorteile geringer Verzögerung am Beispiel von Computerspielen vorgestellt. Auch beim Mobile World Congress 2017 in Barcelona wird das 5G Lab Germany seinen Industriepartner begleiten. 

Latenz spielt etwa bei der Forschung am Digitalen Testfeld Autobahn A9 in Süddeutschland eine entscheidende Rolle. Je geringer diese ausfällt und desto eher Mensch und Maschine vor Gefahren gewarnt werden, desto sicherer wird das Autofahren in der Zukunft. Auch dabei unterstützen die Dresdener Wissenschaftler die Telekom, genauso bei Workshops zum Thema Netzwerkkodierung. 2017 wird diese Zusammenarbeit auf sämtlichen Ebenen vertieft.

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