Amazon-Drohne: Der Herr der Lüfte

Kommt ne Drohne geflogen: Das neue Modell Amazon Prime Air fliegt bis zu 24 Kilometer weit und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 90 Kilometern pro Stunde. Das autonome Fluggerät gleitet mit seinen Tragflächen wie ein Flugzeug durch die Lüfte. Kleine Rotorblätter heben die Drohne senkrecht in die Luft und ermöglichen eine sanften Landung. Das Ziel von Amazon ist ambitioniert: Der Konzern will seinen Kunden die im Internet bestellten Waren künftig binnen 30 Minuten nach Hause liefern.

Doch welche Gefahren bestehen, wenn Drohnen den Luftraum bevölkern? Kritiker befürchten Kollisionen oder Abstürze bei Sturm und Gewitter. Die Entwickler versuchen, das zu verhindern: Amazon-Drohnen verfügen über intelligente Sensoren, damit sie anderen Objekten in der Luft rechtzeitig ausweichen. Außerdem sollen die Fluggeräte nicht höher als 120 Meter fliegen, um Flugzeugen oder Helikoptern nicht in die Quere zu kommen.

Markteinführung: Datum ungewiss

Momentan testet Amazon mehrere Modelle in den USA, in Israel und in Großbritannien. Wann die Drohnen deutsche Haushalte beliefern, ist noch ungewiss. Klar ist hingegen Amazons Vision. Auf seiner Homepage schreibt das Unternehmen: "Eines Tages werden Prime-Air-Fluggeräten so normal sein wie der Postbote auf der Straße." Wie das im Alltag aussehen könnte, zeigt dieses PR-Video:

Amazon ist mit seiner Drohnen-Initiative nicht alleine. Hierzulande entwickelt auch die Deutsche Post unbemannte Luftfahrzeuge.

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