Betrugsfälle auf Amazon-Plattform mehren sich

Amazon hat an verschiedenen Stellen mit der Zunahme betrügerischer Aktivitäten zu kämpfen. Teilweise agieren auf der Plattform gefälschte Händler-Shops, andere Betrüger wickeln Zahlungen am Amazon-Konto vorbei ab. Ebenso kommt es vor, dass Hacker Zugriff auf etablierte Händlerkonten erhalten und darüber Produkte anbieten, die nie ausgeliefert werden. Als Reaktion darauf greift das Unternehmen hart durch und sperrt schon bei kleinsten Veränderungen auf Verdacht die Händlerkonten, wie "t3n" berichtet. Das betrifft zum Teil auch Verkäufer, die nicht in betrügerischer Absicht unterwegs sind.

Konten schon bei geringem Betrugsverdacht gesperrt

So ist es Marketplace-Partnern passiert, dass beim Umzug des Geschäftskontos zu einer anderen Bank der Zugang blockiert wurde. Andere Händler wurden umgehend gesperrt, nur weil sie sich mit einem anderen Computer als sonst in ihren Shop einloggen wollten.

Teilweise dauerte es mehrere Tage, bis die Situation für unschuldig Betroffene geklärt wurde.  Die Kosten für das Nutzerkonto liefen währenddessen weiter, ohne dass Umsätze erzielt werden konnten.  Für Händler, die hauptsächlich über Amazon verkaufen, kann das rigorose Vorgehen zu erheblichen Einbußen beim Umsatz führen.