Die meisten iPhones waren Ladenhüter

Apple ist wieder auf Wachtumskurs: Der Gewinn im zweiten Geschäftsquartal bis zum 1. April kletterte um rund fünf Prozent auf 11,03 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 4,6 Prozent auf 52,90 Milliarden Dollar. Doch das reichte nicht, um die Analysten zu begeistern. Ihre Umsatz-Erwartungen wurden um mehr als 100 Millionen Dollar verfehlt.

Ein Grund: Die iPhones entpuppten sich als Ladenhüter, der Verkauf ging Anfang 2017 wieder zurück. Einzig das teure iPhone 7 Plus verkaufte sich besser als erwartet und sorgte so für den höheren Gewinn. Mit den Smartphones erlöste Apple zuletzt rund zwei Drittel des gesamten Umsatzes. Voraussichtlich im September wird Apple zwei neue Varianten des iPhone 7 präsentieren, die neue Verkaufsimpulse bringen sollen. Gerüchteweise ist dann – zum 10-jährigen Jubiläum der Smartphone-Marke – auch ein iPhone 8 in der Pipeline.

Apple verkauft mehr Macs, aber weniger iPads

Auch die Mac-Computer trugen ihren Teil zum Gewinn bei. Gleich 14 Prozent mehr erlöste Apple mit den Rechnern im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zugkräftig sind zudem das App-Geschäft sowie andere Service-Dienste wie Apple Pay und iCloud. In diesem Bereich legte Apple um 17,5 Prozent zu. Ganz anders sieht der Trend bei den iPads aus: Hier kam es zu einem Umsatzrückgang von zwölf Prozent.

Die Aktionäre können sich trotz der eher durchwachsenen Zahlen freuen: Apple kündigte an, seine vierteljährliche Dividende um 10,5 Prozent auf 63 Cent je Anteilsschein zu erhöhen.