Unkenntnis der Arbeitsschutzvorschriften schützt nicht vor Strafe

Das gesetzliche Regelwerk zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz wirkt auf manche Unternehmer geradezu beängstigend. Die Augen davor zu verschließen, ist jedoch keine Lösung. Wie das Portal "riskoo" über eine eigene Umfrage informiert, verlassen sich rund 78 Prozent der Vorgesetzten bei der Umsetzung der Bestimmungen des Arbeitsschutzgesetzes eher auf Hörensagen. Mit eventuell fatalen Folgen – denn wer Arbeitsschutzvorschriften aus Unkenntnis schlichtweg ignoriert, ist nicht vor Strafverfolgung geschützt.

Bußgelder und Freiheitsstrafe als mögliche Folgen

Ähnlich wie das Überfahren einer roten Ampel, haben Verstöße gegen die Arbeitsschutzvorschriften nicht selten Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro zur Folge. Kommt eine Person zu Schaden und handelte der Verantwortliche grob fahrlässig sind sogar Freiheitsstrafen sowie Regressforderungen der Unfallversicherung möglich.

Laut Arbeitssicherheitsgesetz benötigt jeder Arbeitgeber ab dem ersten Mitarbeiter eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt, die mit den gesetzlichen Anforderungen in puncto Arbeits- und Gesundheitsschutz vertraut sind. Die Namen der beiden Personen müssen allen Mitarbeitern bekannt sein.

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