Axel-Springer-Verlag beteiligt sich "im Minimalbereich"

Sexismusvorwürfe, Patentstreitigkeiten, fehlende Taxameter – Uber gerät immer wieder in die Kritik. Davon lässt sich der Axel-Springer-Verlag offenbar nicht beirren, denn der Medienkonzern beteiligt sich an der Fahrdienst-App.

"Es handelt es sich um eine Finanzbeteiligung, keine strategische Investition", bestätigte eine Unternehmenssprecherin eine Recherche des Portals "t3n.de". Weiterhin heißt es, die Beteiligung sei ein Investment "im Minimalbereich ähnlich wie bei AirBnB". Am Online-Wohnungsvermittler AirBnB hatte sich Springer bereits 2012 beteiligt. Genauere Details zum Einstieg bei Uber – etwa über Zeitpunkt und Umfang des Investments – gab der Medienkonzern nicht preis.

Ex-Axel-Springer-Manager berät Uber

Unterstützung bekommt Uber außerdem vom ehemaligen Springer-Manager Kai Diekmann, wie erst kürzlich bekannt wurde. Der Ex-Bild-Herausgeber steht dem Unternehmen als Berater zur Seite. Zudem konnte Uber den Autohersteller Daimler für sich gewinnen. Die Kooperation ist seit Anfang des Jahres bekannt.

Investoren besorgt über negative Entwicklungen des Unternehmens

Das Angebot des Taxikonkurrenten Uber ist in Europa teilweise oder ganz verboten – beispielsweise in Deutschland und Italien. Diese und andere Kontroversen rund um das Unternehmen beobachten viele Investoren, die ihr Geld in die mit über 60 Milliarden Dollar bewertete Fahrdienst-App gesteckt haben, mit Sorge.