USA wollen Verbot offenbar ausdehnen

Anscheinend wollen die USA das Verbot von Laptops und anderen elektronischen Großgeräten auf Flügen ins Land auf Europa ausdehnen. Das berichtet CBS News. Der Nachrichtensender beruft sich dabei auf interne Quellen des US-Heimatschutzministeriums, das die Vor- und Nachteile derzeit abwägen soll. Bisher dürfen nur aus acht Staaten in Afrika und dem Mittleren Osten keine elektronischen Geräte mehr an Bord mitgeführt werden, die die Größe eines Smartphones übersteigen. Darunter fallen auch Kameras und Spielkonsolen. Diese Devices müssen genau wie größeres Gepäck vor dem Flug aufgegeben werden.

Laptops könnten als Sprengsatz missbraucht werden

Grund für diese Maßnahme seien Sicherheitsaspekte, die auf Erfahrungen nach einem Anschlag in Somalia basieren. Die Handgepäckkontrollen reichten den USA nicht an allen Flughäfen aus. Washington hatte sich bei der Entscheidung auf Warnungen von Geheimdienste berufen, dass Extremisten elektronische Geräte als Sprengsätze missbrauchen könnten. Auch Großbritannien hatte daraufhin ein entsprechendes Verbot für Flüge aus insgesamt sechs afrikanischen und asiatischen Ländern erlassen.

Eine Entscheidung für Flüge aus Europa in die USA wird in wenigen Wochen erwartet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dann auch deutsche Airports von einem solchen Bann betroffen sein werden.