Digitalisierung soll Verwaltungsaufwand für bAV reduzieren

In vielen Unternehmen ist der Aufwand für die betriebliche Altersversorgung (bAV) gestiegen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der  Unternehmensberatung Mercer. Befragt wurden hundert bAV-Verantwortliche aus Unternehmen der Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung. 63 Prozent nehmen einen gestiegenen Aufwand wahr. Deshalb hat fast jedes zweite Unternehmen die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung bereits ganz oder zum Teil ausgelagert.

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Ungefähr die Hälfte möchte künftig in die Digitalisierung und Automatisierung der bAV-Verwaltung investieren. Fast zwei Drittel der Befragten glauben nämlich, dass sich der Verwaltungsaufwand durch die digitale Transformation reduzieren lässt.

Informationsplattform zur betrieblichen Altersversorgung

65 Prozent der Befragten halten dabei eine Plattform für attraktiv, auf der sich der Versorgungsstand der Mitarbeiter und sämtliche Nebenleistungen einsehen lassen. Das gilt vor allem für die Betriebe, die sich selbst um die Organisation der bAV kümmern (74 Prozent).

Der Hintergrund: Knapp zwei Drittel der Unternehmen geben an, dass der gestiegene Aufwand auch durch den wachsenden Informationsbedarf der Mitarbeiter zum Thema betriebliche Altersversorgung zustande kommt. Rund die Hälfte sieht als Ursachen strengere gesetzliche Auflagen oder komplexer gewordene Prozesse. Eine digitale Informationsplattform könnte also für mehr Effizienz sorgen.