Die Trink-Connection: Der „Kampf gegen den Durst“ begann vor 90 Jahren in einer kleinen Limonadenfabrik im beschaulichen Landsberg am Lech. Mit der Zeit expandierte das Familienunternehmen und betreibt inzwischen zehn Getränkemärkte in der Region mit rund 70 Mitarbeitern. Ob Saft der Marke Merk („ein Schluck Natur“) oder „Fränkische Braukultur“ vereint im Bayreuther Bier: Die Kunden finden in jedem Standort ein großes Sortiment an alkoholischen und alkoholfreien Erfrischungen.

„Unser Erfolg beruht auf optimalem Kundenservice, fairen Preisen und einer reichhaltigen Getränkeauswahl“, erzählt Geschäftsführer Sebastian Steinecker. Damit die Kunden genau das bekommen, was sie wollen, muss Steinecker das Sortiment und die Umsatzzahlen täglich im Auge behalten: Welche Wassersorte wird in dieser Woche am meisten verkauft? Ist die kurzfristig anberaumte Marketingaktion für Weizenbier erfolgreich? Steigert eine neue Stelle im Laden den Absatz der ungewöhnlichen Saftsorte?

Schnellcheck. Sebastian (links) und Stefan Steinecker besprechen das Sortiment. Schnellcheck. Sebastian(links) und Stefan Steineckerbesprechen das Sortiment. (© 2016 jan Greune) - jan Greune

Erhöhte Bandbreite

Doch wie kann man den Überblick bei zehn Getränkemärkten behalten? Um seine Fragen möglichst schnell und präzise zu beantworten, lässt Steinecker die Umsätze in den Kassen der Märkte jeden Tag auswerten. Damit die großen Datenmengen zügig übermittelt werden können, ist allerdings eine schnelle Anbindung zwischen Zentrale und Filialnetz erforderlich. Lange Zeit waren nicht alle Standorte mit einer hohen Bandbreite ausgestattet. „Das Auslesen der Kassendaten nahm viel Zeit in Anspruch“, sagt Steinecker. „Aus manchen Dörfern wurden nur 768 kbit pro Sekunde übertragen.“

Schnellumfrage. Täglich werden die Umsätze via IP-Netz an die Zentrale gemeldet Schnellumfrage. Täglich werden die Umsätze via IP-Netz an die Zentrale gemeldet (© 2016 jan Greune) - jan Greune

Getränke Bauer rüstete seine Anschlüsse mit Deutschland LAN IP Voice/Data auf. Die IP-Umstellung der Telekom kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Der Download der Daten hat sich um den Faktor 20 auf durchschnittlich 16.000 kbit/s gesteigert.

Auch der Upload verbesserte sich, so dass mittlerweile auch die ländlichen Standorte ihre Umsätze zügig an die Zentrale übertragen können. Und das Ganze läuft nicht nur schnell, sondern auch besonders sicher. „Getränke Bauer hat seine Märkte über ein Virtual Private Network mit der Zentrale vernetzt“, sagt Jürgen Keller, IP-Sales-Manager von der Telekom.

"Die Datenübertragung läuft über verschlüsselte, nach außen geschützte Verbindungen. Wir sorgen dafür, dass die Daten sicher und geschützt ankommen."

Jürgen Keller

IP-Sales-Manager Deutsche Telekom

Angebot optimieren. Auf Basis der Kassendaten kann die Zentrale optimal kalkulieren. Angebot optimieren. Auf Basis der Kassendaten kann die Zentrale optimal kalkulieren. (© 2016 jan Greune) - jan Greune

Mehr Zeit für die Kunden

Für den Datenturbo durch die Umstellung auf das Internetprotokoll musste der Getränkehändler keine Riesensummen investieren. Dank eines speziellen Routers konnte der Mittelständler die vorhandenen analogen Telefone und Faxgeräte in das neue Netz integrieren. „Praktisch war, dass wir das Digitalisierungspakt Entry selbst installieren konnten“, freut sich Steinecker. „Die Umstellung auf IP verlief reibungslos, wir hatten keine Ausfälle.“ Positiver Nebeneffekt: Die Sprachqualität erhöhte sich, und mithilfe des neuen virtuellen Anrufbeantworters sind die Mitarbeiter viel besser zu erreichen. „Da ist bislang kein Anruf mehr ins Leere gegangen“, sagt Steinecker.

Mit der großen Bandbreite und schnelleren Übertragung der Daten, können die Mitarbeiter bei der Abfrage der Kassenstände viel Zeit sparen. Außerdem wissen sie schneller und genauer, welche Getränke gefragt sind und können die darauf abgestimmten Mengen sofort in die Märkte liefern. Damit kann Getränke Bauer viel schneller und flexibler auf seine Kunden reagieren als die Mitbewerber. „Wir sind erst zufrieden, wenn unsere Kunden es sind“, sagt Sebastian Steinecker. Für das Familienunternehmen in der fünften Generation bildet die IP-Umstellung die Grundlage für weiteres Wachstum und Erfolg.

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Produktdatenblatt DeutschlandLAN IP Voice/Data
Getränkemärkte Bauer