Deutsche Startups: 56 Prozent beschäftigen ausländische Mitarbeiter

Wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter rund 150 Start-up-Gründern der IT- und Internetbranche in Deutschland zeigt, sind viele der Teams international aufgestellt: Im Durchschnitt 56 Prozent der jungen Firmen haben Mitarbeiter aus anderen Ländern an Bord. Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp findet lobende Worte für die deutsche Startup-Landschaft:

"Die Start-up-Szene in Deutschland ist international orientiert und profitiert davon, dass viele gut ausgebildete und motivierte Menschen von überall auf der Welt hier leben und arbeiten wollen."

Als Problem nennt er allerdings die bürokratischen Hürden, die vor allem bei der Einstellung von Mitarbeitern aus Nicht-EU-Ländern auftreten.

Große Startups haben die internationalsten Teams

Die Studie zeigt, dass vor allem große deutsche Startups gern Mitarbeiter aus dem Ausland einstellen:

  • Start-ups mit ein bis drei Mitarbeitern beschäftigen zu zehn Prozent ausländische Angestellte,
  • bei vier bis neun Mitarbeitern sind es 55 Prozent,
  • bei zehn bis 19 Mitarbeitern 70 Prozent und
  • unter den Startups mit mehr als 20 Mitarbeitern sind bei 96 Prozent Kollegen aus dem Ausland zu finden.

Außerdem werden die Teams mit steigender Firmengröße immer internationaler: Während deutsche Startups im Schnitt Menschen aus fünf verschiedenen Nationen beschäftigen, sind in größeren Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern schon neun unterschiedliche Länder vertreten. In vielen jungen Firmen hierzulande ist also mittlerweile Englisch eine wichtige Alltagssprache geworden.

Weiterführende Links: