Amazon schwebt auf der Gewinn-Wolke

Dank E-Commerce, Industrie 4.0 und Cloud-Computing erfreuen sich die Gobal Player der Technologiebranche an millionenfachen Gewinnen. Beispiel Amazon: Der beherrschende Onlineshop hat seinen Überschuss im ersten Quartal um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. In konkreten Zahlen ausgedrückt: 724 Millionen Dollar (rund 666 Millionen Euro) klingeln in der Kasse. Damit hat der Konzern das achte positive Quartal hintereinander hingelegt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das liegt nicht nur am virtuellen Kaufhaus. Auch das Cloud-Geschäft entwickelt sich immer besser. Amazon Web Services (AWS), so der Name des Departments, legte beim Erlös um 43 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) zu.

Google stützt Konzernmutter Alphabet

Auch Google ist derzeit vom Erfolg verwöhnt. So stiegen die Werbeerlöse der Alphabet-Tochter von 18 (1. Quartal 2016) auf jetzt 21,4 Milliarden Dollar (19,6 Milliarden Euro) an. Damit trug der Suchmaschinen-Fast-Monopolist einen erheblichen Teil zum Verdienst seiner Konzernmutter (5,43 Milliarden Dollar/5 Milliarden Euro) bei.

Microsoft macht 30 Prozent mehr Nettogewinn

Auch Microsoft legte dank seiner Cloud-Dienste stark zu. Die einstige Nur-Software-Schmiede erzielte im ersten Quartal 2017 einen Nettogewinn von 4,8 Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro). Das sind plus 30 Prozent im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2016.

Intel hat die Talfahrt hinter sich

Nach Zeiten schwächelnder PC-Verkäufe präsentiert sich Hardware-Spezialist Intel erholt. Dank gestiegener Preise kletterte sein Umsatz um acht Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar (13,6 Milliarden Euro) nach oben. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 2,96 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro). Das entspricht einem Zuwachs um satte 45 Prozent.