Fette Abfindung für die Yahoo-Chefin

Marissa Mayer wird für ihren Abgang von Yahoo fürstlich entlohnt: Die 41-jährige erhält drei Millionen US-Dollar in bar, die restlichen 20 Millionen bekommt sie in Form von Aktien ausbezahlt. Ihren Job als Yahoo-Chefin begann Marissa Mayer am 16. Juli 2012. Seitdem hat sie vergeblich versucht, den taumelnden Internet-Riesen zu stabilisieren und wieder in die Gewinnzone zu führen.

Stattdessen schreitet der schleichende Untergang weiter voran. Das Web-Geschäft, einst Kern von Yahoo, wird bis Ende 2017 verkauft. Was übrig bleibt, firmiert künftig unter dem Namen Altaba. An Altaba sind die chinesische Handelsplattform Alibaba sowie das Konglomerat Yahoo Japan beteiligt. Chef des neuen Unternehmens wird Thomas McInerney, der unter anderem die Finanzen beim Internet-Konzern IAC verantwortete. Unter dessen Dach gehören zum Beispiel die Videoplattform Vimeo und die Dating App Tinder.

Glücklose Marissa Mayer

Marissa Mayer war in ihrer Zeit als Yahoo-Chefin nicht unumstritten. Obwohl sie viele Investitionen tätigte und Medieninhalte zukaufte, war ihre Arbeit nicht von Erfolg gekrönt. Nachdem eine für die Aktionäre steuerfreie Abspaltung der Alibaba-Beteiligung nicht zustande kam, handelte sie schließlich den Verkauf des Web-Geschäfts an Verizon aus. Der Wert des Deals betrug anfangs 4,8 Milliarden Dollar. Mittlerweile aber ist dieser Betrag um 350 Millionen Dollar geschrumpft. Grund ist ein Diebstahl der Daten von bis zu einer Milliarde Yahoo-Nutzer. Es bleibt abzuwarten, ob Marissa Mayer bei ihrem nächsten Job mehr Fortune haben wird.