Fast 20 Prozent fühlen sich überfordert

Die digitale Transformation stellt viele Unternehmen und Entscheider vor Herausforderungen. Bei einer Umfrage unter Marketing- oder Kommunikationschefs und anderen kreativen Köpfen aus Agenturen, Verbänden und Beratungen kamen nun bedenkliche Zahlen ans Tageslicht: Nur zwölf Prozent der Befragten erklärten, die digitale Transformation voll im Griff zu haben. Fast 20 Prozent gaben zu, sich mit den aktuellen Aufgaben überfordert zu fühlen.

Digitale Transformation: Eine Reihe neuer Anforderungen

Diese Ergebnisse basieren auf den Trendaussagen der Befragung Snapshot unter insgesamt 52 Personen, wie "wuv.de" berichtet. Die Umfragen sind eine Initiative der Unternehmensberatung Roland Berger, der Münchner Gespräche sowie des Magazins W&V. In dieser Auflage wurden die ausgewählten Personen mit der Frage konfrontiert, ob sie sich den erhöhten Anforderungen des digitalen Wandels gewachsen fühlen: Handlungsschnelligkeit, Umgang mit großen Datenmengen, neue Arbeitswerkzeuge und Anforderungen, Mentalitätswechsel bei Mitarbeitern.

Einem Drittel fehlt das nötige Know-how

Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung im Überblick:

  • Da sich die Anzahl der Mitarbeiter und das Budget kaum verändert haben, fühlen sich 19,2 Prozent der Befragten derzeit überfordert.
  • 34,6 Prozent denken, dass sich die Anforderungen so erhöht haben, dass kaum noch Zeit für strategische und intensive konzeptionelle Aufgaben bleibt.
  • Auch finden ebenfalls 34,6 Prozent, dass das nötige Know-how noch nicht vorhanden ist, um allen Herausforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden.
  • Immerhin 11,6 Prozent sagen, dass Budget und Struktur den neuen Anforderungen angepasst wurden und sie keine Probleme mit den gestiegenen Anforderungen hätten.

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