Effizient: Die elektronische Steuererklärung

Gute Nachricht für die Wirtschaft: Die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs sowie der Steuererklärung spart Zeit. So fallen deutlich weniger Arbeitsstunden für die bürokratischen Pflichten an als früher. Im weltweiten Schnitt investieren KMU heute 261 Stunden in die Steuererklärung – das sind immerhin 61 Stunden weniger als im Jahr 2004. Dies ergibt die Studie "Paying Taxes" der Weltbank und der Wirtschaftsberater von PwC. Weltbank-Direktor Augusto Lopez-Claros freut sich:

"Es ist ermutigend zu sehen, dass sich das fiskalische Umfeld in immer mehr Volkswirtschaften substanziell verbessert. Damit sinken die Lasten für die Unternehmen, während die Regierungen zugleich auf nachhaltige Einnahmen vertrauen können."

Deutschland nur im Mittelfeld

Deutschland hat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Sachen Effizienz noch Aufholbedarf. Während die heimischen Betriebe jedes Jahr 218 Arbeitsstunden aufwenden, um alle Anforderungen für den Fiskus zu erfüllen, schaffen das Schweizer Firmen in lediglich 63 Stunden. Relativ gering ist der Zeitaufwand auch in Norwegen. Dort benötigen Mittelständler 83 Stunden für die Steuererklärung.

Auch andere fiskalische Belastungen stechen hervor: Die Gesamtsteuerrate ist in Deutschland mit 48,8 Prozent des Gewinns relativ hoch. In Großbritannien liegt dieser Wert bei 32 Prozent und in den Niederlanden bei 41 Prozent.

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