Existenzgründung: Darauf kommt es an

Gründer mit einem fundierten Finanzwissen etablieren sich leichter auf dem Markt als Unternehmer ohne solche Kompetenzen. Bei Start-ups, die über Themen wie Kreditfinanzierung, Zinsrechnung und Inflation Bescheid wissen, beträgt die Abbruchquote zwölf Prozent. Firmen, die sich damit nicht auskennen, scheitern zu 21 Prozent. Dies belegen die Zahlen einer aktuellen KfW-Studie. Jörg Zeuner, KfW-Chefsvolkswirt, mahnt daher:

"Gründer tun gut daran, sich – wenn nötig – Finanzwissen frühzeitig anzueignen. Aus einer guten Geschäftsidee kann so leichter ein erfolgreiches Unternehmen werden."

Finanzwissen: Darum ist es wichtig

Die entscheidende Frage für viele Gründer lautet: Wer leiht mir Geld? Und zu welchen Konditionen? Start-ups mit einem guten Finanzwissen haben seltener Probleme, gute Antworten auf diese Fragen zu finden. Unternehmer mit mangelhafter Finanzkompetenz klagen hingegen häufiger über Schwierigkeiten bei der Mittelbeschaffung. "Gründer mit schlechtem Finanzwissen nutzen seltener Förderdarlehen – und greifen häufiger auf teure Überziehungskredite zurück", sagt Jörg Zeuner.

Doch wer Wissenslücken bei der Unternehmensfinanzierung aufweist und dennoch mit seinem Business-Modell auf dem Markt durchstarten möchte, sollte nicht verzagen. Unter anderem bietet die IHK explizite Weiterbildungen in diesem Bereich an.

Weiterführende Links: 

  • Gründerkredit: Die KfW fördert deutsche Start-ups mit einer Milliarde Euro.
  • Warum das Annuitätendarlehen  eine wichtige Start-up-Finanzierung ist, lesen Sie auf mittelstand DIE MACHER.
  • Existenzgründung: So finden Sie die richtige Geschäftsidee.