ITK: Exporte ziehen an

Deutsche Informations- und Telekommunikationstechnik im Aufschwung: Die Ausfuhr von ITK-Produkten wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro. Die Verkäufe von Computer, Drucker und IT-Zubehör stiegen um 20 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Auch die Exporte für Unterhaltungselektronik verzeichnen ein sattes Plus. Dies belegen die neuesten Zahlen, die der Digitalverband Bitkom erhoben hat. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer, ermutigt daher auch den Mittelstand, die Chancen des internationalen Geschäfts zu nutzen:

"Zu viele KMUs beschränken sich noch auf nationales oder regionales Geschäft, und Internationalisierung heißt zu häufig allenfalls Österreich und Schweiz. Der Außenwirtschaftstag von Bitkom und Auswärtigem Amt kann wichtige Impulse für eine echte Internationalisierung geben."

Dahin gehen die Exporte

Die wichtigsten Auslandsmärkte für deutsche ITK-Unternehmen sind:

  • Großbritannien: 1,42 Milliarden Euro (plus 14 Prozent),
  • Frankreich: 1,40 Milliarden Euro (plus 15 Prozent),
  • Niederlande: 1,24 Milliarden Euro (plus 19 Prozent),
  • Polen: 1,14 Milliarden Euro (plus 40 Prozent) und
  • Tschechien: 872 Millionen Euro (minus zwei Prozent).

Noch größer als die Ausfuhren von ITK-Produkten sind deren Importe. Sie stiegen auf 26,2 Milliarden Euro (plus 14 Prozent). Wichtigstes Lieferland ist hierzulande China. Im ersten Halbjahr 2015 exportierte die Volksrepublik Waren im Wert von 12,1 Milliarden Euro (plus 30 Prozent) nach Deutschland. Auf den weiteren Plätzen folgen mit deutlichem Abstand die Niederlande und Vietnam.

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