McDonald's spannt Uber ein

McDonald's hat sich wieder gefangen. Nach Jahren mit Umsatzverlusten greifen wieder mehr Menschen zu Big Mac und Co. Damit das so bleibt, baut die größte Burgerkette der Welt ihren Service aus und eine neue Partnerschaft auf: Künftig kooperiert der amerikanische Fast-Food-Riese auf seinem heimischen Markt mit dem Fahrdienstvermittler Uber. Dessen Mitglieder sollen Bestellungen von den stationären Lokalen an die Kunden liefern, meldet das Nachrichten-Portal „Chicago Business“.

Burger-Gigant spart sich eigene Lieferflotte

Der Entscheidung ist demnach eine Testphase vorausgegangen. Im Dezember vergangenen Jahres hätten 200 Burger-Restaurants den Service ausprobiert. Die Erfahrungen seien offenbar so positiv gewesen, dass das Projekt nun flächendeckend in den USA eingeführt werde. Der Vorteil für McDonald's liegt auf der Hand: Der Burgerbrater braucht für den Lieferdienst keine eigene Flotte aufzubauen, sondern greift auf das Potenzial von Uber zurück.

Ähnliches Modell auch für Europa

McDonald's betritt damit kein Neuland. Zumindest außerhalb der Heimat gibt es, so CEO Steve Easterbrook, bereits seit 20 Jahren vergleichbare Kooperationen, etwa im Nahen Osten und Asien. Neben den USA soll das Modell auch in Europa eingeführt werden. Wann es dort so weit ist, ist bislang unklar. Konkrete Pläne lägen dafür noch nicht vor.