Fitnessbranche wandelt sich dank Digitalisierung

Die Digitalisierung ist auch im Fitnessbereich angekommen. Das zeigt eine Deloitte-Studie zum Start der größten internationalen Fitness-Messe FIBO am 6. April. Digitale Entwicklungen verändern die Strukur der Branche rasant. So profitieren etwa digitale Fitnessangebote wie Personal Trainer, die ein Fitnesstraining "on Demand" ermöglichen. Wearables wie Fitnesstracker zur Leistungskontrolle etablieren sich immer mehr; auch die Social-Media-Kommunikation wird zunehmend wichtiger. All diese Aspekte verschaffen der ohnehin wachsenden Fitnessbranche weiteren Aufwind.

563.000 Menschen in Online-Fitnessstudios

Ende des vergangenen Jahres waren bereits 563.000 Menschen in Deutschland Mitglied in einem Online-Fitnessstudio, mehr als ein Drittel von ihnen bezahlen für digitale Angebote. Karsten Hollasch, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte, erklärt das Ende der Fitnessbranche als rein stationärer Markt:

"Bestehende Fitnessformate werden durch digitale Ansätze ergänzt und neue Marktteilnehmer mit rein digitalen Angeboten entwickeln neue Konzepte."

Entscheidend werde es laut Hollasch zukünftig sein, dass die Fitnessunternehmen das Interesse des Kunden noch stärker in den Mittelpunkt rücken und ihre Angebote transparenter sowie flexibler gestalten. Deutschland ist mit 10,1 Millionen Mitgliedern in Fitnessstudios der bedeutendste Markt in Europa. Das Wachstumspotenzial sei allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft.