Anlässlich eines Branchentreffs in Berlin formulierte die Deutsche Telekom den Anspruch Europas führende Smart Home-Plattform weiter auszubauen. Unter dem Motto "Smart Home – Smart Partnerships" diskutierten rund einhundertfünfzig Unternehmensvertreter, Branchenkenner und Journalisten die zunehmende Bedeutung und die Möglichkeiten des wachsenden Marktes.

"Mit den üblichen Insellösungen werden wir den direkten Wettstreit um den Wachstumsmarkt Smart Home mit den internationalen Anbietern verlieren“, so Niek Jan van Damme, Vorstand Deutsche Telekom.

"Wir müssen die Vielfalt technischer Lösungen als Chance erkennen und nutzen."

Niek Jan van Damme
Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH

"Deutschland und Europa müssen sich diesem Wettstreit stellen und für sich entscheiden", unterstreicht van Damme.

Niek Jan van Damme Niek Jan van Damme (© 2016 Deutsche Telekom AG) - Deutsche Telekom AG

Der Innovationsvorstand der Deutschen Telekom betonte die besondere Bedeutung des integrierten Angebotes mit der offenen Plattform als "Spielwiese" für innovative Lösungen und Unternehmen. Damit Verbraucher sich nachhaltig für die neuen Produkte und Dienstleistungen entscheiden, brauchen sie einfache und verlässliche Angebote, die sich untereinander kombinieren lassen und die mit ihren Bedürfnissen mitwachsen. Van Damme unterstreicht, dass man nicht bei null anfangen müsse, da das Smart Home-Angebot der Telekom bereits im deutschen Massenmarkt angekommen sei.

Die Einfachheit des Angebotes ist der Schlüssel zum Erfolg – daher gestalten Telekom und die jeweiligen Partner die Vernetzung des Zuhauses für Verbraucher leicht und unkompliziert. Zukünftig soll die Steuerung des smarten Zuhauses sogar direkt über kommende Routermodelle möglich sein. Telekom arbeitet an der Integration entsprechender Funktionen in die Geräte, die zukünftig zum Standardangebot der Deutschen Telekom werden.

Magenta SmartHome: Zusätzlich integriert das Unternehmen Smart Home in die Magenta Produktfamilie. Somit gehört Smart Home - genau wie Mobil- und Festnetztelefonie sowie Internet und IPTV - zu den zentralen Kernangeboten des Unternehmens.

Gemeinsam entwickeln, gemeinsam wachsen: Unterschiedliche Partnermodelle werden Smart Home zum Durchbruch verhelfen

Von der offenen Plattform profitieren nicht nur Hardwarehersteller oder Vertriebspartner. Auch für Unternehmen, die eigene Lösungen bieten, ist eine Partnerschaft interessant. Je nach ihrer strategischen Ausrichtung und ihrem Angebot am Markt bietet die Telekom Unternehmen verschiedene Partnermodelle an. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, schnell und einfach in den wachsenden Smart Home-Markt einzusteigen und von den neuen Möglichkeiten zu profitieren.

  • Plattform-Partner entwickeln eine eigene Smart Home-Anwendung und vermarkten dies selbst unter ihrer Marke oder integrieren ihren Dienst in das Angebot eines anderen Partners. Sie können sich direkt an der Smart Home-Plattform QIVICON andocken und so auf Basis der Plattform ein eigenes Angebot aufbauen.
  • Whitelabel-Partner nutzen hingegen ein Komplettangebot, welches neben der QIVICON Home Base und frei wählbarer Hardware auch eine App beinhaltet, die auf das Branding der eigenen Marke angepasst wird. Die Vermarktung erfolgt über eigene Vertriebskanäle des jeweiligen Unternehmens.
  • Produkt-Partner integrieren Kameras, Türschlösser, Leuchtmittel oder andere Geräte sowohl auf der Smart Home-Plattform QIVICON als auch bei Magenta SmartHome. Über die App der Telekom und anderer Partner können die Geräte gesteuert und intelligent mit anderen Komponenten vernetzt werden.
  • Vermarktungs-Partner können vom Wachstum im Smart Home-Markt profitieren, indem sie ihr eigenes Portfolio intelligent mit Magenta SmartHome koppeln.
  • Handels-Partner profitieren einfach vom steigenden Interesse bei Smart Home, indem sie das Angebot der Telekom in ihren Vertrieb aufnehmen.
Mit QIVICON lässt sich das smarte Haus bequem auch vom Garten aus steuern. Mit QIVICON lässt sich das smarte Haus bequem auch vom Garten aus steuern. (© 2016 Deutsche Telekom AG) - Deutsche Telekom AG

Das Fundament des vernetzten Zuhauses wächst

Der Grundstein für die sichere, offene und herstellerübergreifende Smart Home-Plattform QIVICON wurde von Telekom im Jahr 2013 gelegt. Mittlerweile zählt die Plattform bereits mehr als 40 Partnerunternehmen. Darunter so bekannte Marken wie Miele, Samsung, EnBW und e-Q3, Kärcher, Logitech, Osram, Philips, Sonos oder Netatmo. Neu hinzugekommen ist Gigaset, Hersteller von Festnetztelefonielösungen für Privat- und Geschäftskunden sowie Anbieter von Cloud-basierten Sicherheitslösungen für Smart Home. QIVICON ist bei der Partnerakquise auch international erfolgreich. Nachdem 2015 der österreichische Energieversorger eww als erstes internationales Unternehmen ein auf QIVICON basierendes Smart Home-Angebot startete, hat jetzt der niederländische Telekommunikationsanbieter KPN sein Angebot KPN Smartlife auf den Markt gebracht, das ebenfalls auf diesem Fundament aufbaut.

Darüber hinaus entwickelt sich die Smart Home-Plattform auch technisch weiter. QIVICON unterstützt heute bereits die Protokolle HomeMatic und ZigBee sowie IP-basierte Geräte wie Kameras und wird im zweiten Halbjahr auch HomeMatic IP und Ende diesen/Anfang nächsten Jahres ebenfalls DECT ULE unterstützen. Damit bietet die Telekom ihren Kunden und Partnern eine noch größere Lösungsvielfalt als bisher.

Sehr guter Schutz fürs vernetzte Zuhause

Die Telekom will jedoch nicht nur die Vielfalt an Angeboten ausbauen, sondern ihren Kunden einen Datenschutz- und Datensicherheitsstandard anbieten, der das vernetzte Zuhause zuverlässig schützt. Das Unternehmen lässt seine Smart Home-Angebote deshalb immer wieder strengen Tests unterziehen. Das unabhängige Testinstitut AV-TEST GmbH prüfte die QIVICON Smart Home-Plattform mit der Magenta SmartHome App auf Herz und Nieren und vergab wie bereits im Vorjahr das Urteil "Sehr guter Schutz" (03/2016).

Weiterführende Links zum Thema

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