Mobile Geräte: Grenzen zwischen Job und Freizeit verwischen

Rund 82 Prozent der Fachkräfte der Generation Mobile nutzen ihr Smartphone oder Tablet während der Arbeitszeit für private Tätigkeiten. Und etwa 58 Prozent der Befragten haben dabei ein schlechtes Gewissen. Gleichzeitig erledigen 64 Prozent der Generation Mobile in ihrer Freizeit berufliche Aufgaben. Dies belegen die Zahlen einer MobileIron-Studie, bei der 3.500 Fachkräfte aus Frankreich, Deutschland, Japan, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA befragt wurden.

Interessant: Mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer checkt und versendet persönliche Mails am Arbeitsplatz. Würde der Chef Ihnen verbieten, mobile Geräte für Privates einzusetzen, würden 59 Prozent der deutschen Fachkräfte kündigen und das Unternehmen wechseln. Sagen sie zumindest.

Bob Tinker, CEO von MobileIron, kommentiert die Studienergebnisse mit folgenden Worten:

"Mobile IT ändert grundlegend die Art, wie wir arbeiten und leben. Damit Unternehmen die besten und intelligentesten Mitarbeiter anwerben und binden können, müssen sie Unternehmens-Richtlinien neu definieren, sodass sie den Vorstellungen der Mitarbeiter in puncto Arbeitswelt und Privatleben besser entsprechen."

Generation Mobile: Das können Sie tun

Die Autoren der Studie formulieren deshalb auch gleich eine Reihe von Tipps, wie die Balance von Geschäfts- und Privatleben im Zuge der Digitalisierung besser klappt:

  • Geben Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Arbeitsabläufe selbst zu gestalten. Vereinbaren Sie aber klare Ziele, damit der Freiraum nicht als Hängematte missbraucht wird.
  • Safety First: Sichern Sie die Unternehmensdaten auf den mobilen Geräten unabhängig von den persönlichen Daten.
  • Setzen Sie Grenzen: Keine Firmen-Mails spät abends oder mitten in der Nacht.
  • Bring your own Device (BYOD): Ihre Fachkräfte benötigen gewisse Apps und Tools, um Aufgaben im Job schneller zu bewältigen? Zeigen Sie sich aufgeschlossen und bieten Sie Ihre finanzielle Unterstützung an.

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