German Startups Group: Vor dem IPO

Die Beteiligungsgesellschaft German Startups Group nimmt Kurs auf die Börse. Wann der Schritt erfolgt , ist noch unklar, aber die Vorbereitungen laufen schon.

Die Entscheidung für die Börse erscheint mutig, angesichts von eher glücklosen IPO-Vorgängern wie Rocket Internet oder Windeln.de. Doch das ficht Christoph Gerlinger, CEO und Gründer von German Startups Group, gegenüber der "Gründerszene" nicht an:

„Wir glauben, das Börsenumfeld ist nicht schlecht. Der Gründerboom schafft aber auch unabhängig vom Börsen-Tagesklima Mehrwert. Je früher wir mehr Kapital haben, desto früher können wir uns an den Jungunternehmen beteiligen und an der Entwicklung partizipieren.“

Und genau das soll mit dem Erlös durch den Gang an die Börse geschehen. Das Geld daraus will die German Startups Group innerhalb der kommenden zwei Jahre in aussichtsreiche, junge Unternehmen stecken. Aber auch bestehende Projekte der Berliner sollen davon profitieren.

German Startups Group: Von Beginn an ein Erfolg

Dabei geht die German Startups Group mit gutem Beispiel voran. Laut Gerlinger schreibt sein Unternehmen – einst selbst ein Startup –  fast vom Start 2012 weg schwarze Zahlen. Im vergangenen Jahr habe der Überschuss 1,4 Millionen nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) betragen.

Schon vor dem Schritt an die Börse haben Gerlinger und sein COO-Kollege Nikolas Samios interessante Startups angeschoben: zum Beispiel den Lebensmittel-Lieferdienst Delivery Hero,  den Online-Optiker Mister Spex oder die Musik-Internetplattform SoundCloud.

Weiterführende Links:

  • Für Sie könnte auch ein Gang an die Börse interessant sein? Dann lesen Sie im mDM-Ratgeber wie KMU Zugang zum Entry Standard erhalten.
  • Mehr zum geplanten IPO der German Startups Group lesen Sie beim "Handelsblatt".