KfW-Fördermittel ermöglichen professionelle Beratung

Gründer dürfen sich freuen: Das Förderprogramm Gründercoaching Deutschland wird weitergeführt. Aktuell wird die Finanzierung vom Europäischen Sozialfonds (ESF) getragen – allerdings nur noch bis zum 30. April 2015. Danach stellt die Bankengruppe KfW Geld bereit und greift Unternehmern mit Eigenmitteln unter die Arme.

Existenzgründer erhalten finanzielle Zuschüsse für professionelle Beratungen. Die Coaches beraten die Unternehmen in allen wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Mithilfe des Gründercoachings können Sie beispielsweise ...

  • Ihren Businessplan erstellen
  • Ihre Personalabteilung optimieren,
  • Finanzierungsgespräche bei Banken vorbereiten oder 
  • Marktanalysen und Vertriebskonzepte verbessern.

Gründercoaching: Wer ist antragsberechtigt?

Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft, der freien Berufe sowie neuerdings auch Social Entrepreneure in gemeinnütziger Rechtsform können KfW-Fördermittel beantragen. Wichtig: Die Förderung richtet sich in erster Linie an junge Unternehmen. Antragsteller werden längstens zwei Jahre gefördert.

Die Zuschusshöhe variiert je nach Standort der Betriebsstätte. Existenzgründer erhalten in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und die Region Leipzig) einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent des Beratungshonorars. In den alten Bundesländern, Berlin und der Region Leipzig decken die KfW-Fördermittel 50 Prozent des Honorars ab. Das Beratungshonorar darf die Grenze von 4.000 Euro (netto) nicht überschreiten.

Wer das Gründercoaching in Anspruch nehmen will, kann sich an seine regionale Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK) wenden.

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