Hilfe im Haushalt über das Internet finden

Wer heute eine Hilfe im Haushalt sucht, der braucht nicht mehr die Kleinanzeigen in der Zeitung zu studieren. Heute klappt das dank spezialisierter Portale auch bequem vom heimischen Rechner aus oder mit Smartphone beziehungsweise Tablet. Das hat sich offenbar herumgesprochen. Bereits jeder Siebte informiert sich per Online-Service über das Angebot, wie der Digitalverband Bitkom mitteilt. Der hat dafür eine repräsentative Umfrage unter 1.158 Internetnutzern ab 14 Jahren angestrengt. Darin zeigte sich, das besonders die 30- bis 49-Jährigen eine Haushaltshilfe mittels Internet suchen.

Bei den Dienstleistern für private Haushalte  geht es allerdings nicht etwa vorrangig um Reinigungskräfte. Am häufigsten werden Nachhilfelehrer online engagiert. 13 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und zehn Prozent der 30- bis 49-Jährigen haben dies laut Bitkom bereits einmal getan. Ebenfalls häufig nachgefragt sind demnach Arbeitskräfte für Reparaturen im Haushalt, die Reinigung und Raumpflege sowie die Betreuung in der Familie.

Spezialisierte Start-ups

Fündig würden die Kunden, die eine Hilfe im Haushalt suchten, oft bei Start-ups. Diese vermittelten nicht nur Dienstleister, sondern böten über ihren jeweiligen Online-Service unter anderem Wunschtermine und Sonderleistungen an – entweder einmalig oder für regelmäßige Einsätze. Das, so sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga, mache die Suche nach einer Hilfe im Haushalt einfach. Und sie merkt zudem an:

"Die Vermittlung über die Portale der jeweiligen Unternehmen ist außerdem legal. Anders als auf dem Schwarzmarkt sind die Haushaltskräfte versichert, sodass der Schritt der Anmeldung vor Arbeitsbeginn für den Kunden entfällt."

Zu den weiteren Vorteilen von einem Online-Service zählt sie oft garantierte Qualitätsstandards und Kundenbewertungen.

Weiterführende Links:

  • Bei einer Unternehmensgründung kann viel schiefgehen. So scheitern Start-ups oft schon in der Anfangsphase. Das muss nicht sein, wenn die 7 häufigsten Fehler vermieden werden.
  • Die Selbstständigkeit ist ein erstrebenswertes Ziel. Davor müssen Gründer allerdings einiges an Bürokratie erledigen, zum Beispiel ein Gewerbe anmelden.