Hohe Investitionen in Hard- und Software, Kosten für fachkundiges Personal, Wartung, Absicherung und Aktualisierung von Systemen: Es gibt viele Gründe, die Mittelständler davon abhalten könnten, Unternehmen und Geschäftsmodell zu digitalisieren. Gut kalkulierbar wird die digitale Transformation erst, wenn jede Maschine zum Festpreis vernetzt wird. Die IoT-Plattform Cloud der Dinge der Telekom macht genau dies möglich, ohne Kompromisse in Punkto Sicherheit, Systemperformance und Integration. Denn die Plattform ist in Kombination mit zertifizierter Hardware und dem Netz der Telekom belegbar Ende-zu-Ende verschlüsselt, wird in den leistungsfähigen, sicheren Rechenzentren der Telekom gehostet und ist hoch skalierbar. Mit überschaubarem Integrationsaufwand profitieren Unternehmen verschiedenster Branchen von digitalisierten Geschäftsmodellen.

Ferngesteuerte Klimatisierung

Nils-Peter Halm, CTO bei Pfannenberg: „Die Anlagen unserer Kunden sind jetzt noch besser vor teuren Produktionsausfällen geschützt.“ Nils-Peter Halm, CTO bei Pfannenberg: „Die Anlagen unserer Kunden sind jetzt noch besser vor teuren Produktionsausfällen geschützt.“ (© 2016 Christian Wyrwa) - Christian Wyrwa

Die Kühlgeräte von Pfannenberg schützen das sensible Innenleben von Schaltschränken vor zu starken Temperaturschwankungen. Weicht die Temperatur zu stark von den optimalen 35 Grad ab, drohen Maschinenschäden und Produktionsausfälle – also Kosten in Millionenhöhe. Deshalb hat das Unternehmen Geräte der eCool X-Serie mit der Cloud der Dinge vernetzt. Jetzt lassen sich die Kühllösungen direkt in die Automatisierungssysteme der Anwender integrieren und via Cloud aus der Ferne überwachen. „Unsere Kunden können wichtige Parameter wie die Innen- und Außentemperatur des Schaltschranks und die Drehzahl der Lüfter stets im Blick behalten“, erklärt Nils-Peter Halm, CTO bei Pfannenberg. „Über automatisch verschickte Alarmbenachrichtigungen ist sichergestellt, dass kritische Betriebszustände sofort erkennbar sind. Die Kühlgeräte unterstützen ortsunabhängig Produktionsleitung und Service in Wartung und Reparatur.“

Vernetzte Dampfautomaten arbeiten effizienter

Thomas Hamacher, CTO bei CERTUSS: „Wir haben den Schritt in Richtung Industrie 4.0 gewagt und können unseren Kunden noch besseren, moderneren Service bieten.“ Thomas Hamacher, CTO bei CERTUSS: „Wir haben den Schritt in Richtung Industrie 4.0 gewagt und können unseren Kunden noch besseren, moderneren Service bieten.“ (© 2016 CERTUSS)

„Vorausschauende Wartung war ein treibender Faktor zur Vernetzung unserer Produkte“, sagt Thomas Hamacher, CTO bei CERTUSS. Auf Kundenwunsch verwaltet und steuert der Krefelder Hersteller von Dampferzeugern einige angebundene Maschinen jetzt über die leicht zu bedienende Software der Cloud der Dinge. „Darüber hinaus kann CERTUSS die erhobenen Daten auch langfristig auswerten: Über 60 Parameter wie Druck, Temperatur oder Verbrennungszustände geben exakt Auskunft, wie der Dampferzeuger arbeitet und ob die Anlage optimal eingestellt ist.“ Wann wird besonders viel Dampf benötigt? Wie muss die genaue Temperatur sein? Die CERTUSS-Kunden sparen Zeit dank Fernüberwachung sowie Kosten durch präventive Wartung und bedarfsgerechte Einstellung. Schließlich lassen sich die analysierten Daten per API-Schnittstelle in die Enterprise-Systeme überspielen und so Produktionsprozesse reibungslos aufeinander abstimmen.

Übergreifende Containerlogistik

Christoph von Reith, Junior Superintendent der DAL: „Unsere Kunden brauchen Planungssicherheit. Mit der Vernetzungslösung haben wir einen enormen Wettbewerbsvorteil.“ Christoph von Reith, Junior Superintendent der DAL: „Unsere Kunden brauchen Planungssicherheit. Mit der Vernetzungslösung haben wir einen enormen Wettbewerbsvorteil.“ (© 2016 Christian Wyrwa) - Christian Wyrwa

120.000 beladene Container bewegt die Reederei Deutsche Afrika Linien (DAL) jährlich über die Weltmeere. Um genau zu wissen, wann diese ihr Ziel erreichen werden, hat das Hamburger Unternehmen in einem Pilotversuch zehn Transportbehältnisse mit dem Smart Container Device bestückt und an die Cloud der Dinge angebunden. Jetzt erfährt die Reederei laufend, wo sich die Container gerade befinden und ob sie pünktlich am Zielort eintreffen werden, auch wenn diese längst auf Straße oder Schiene unterwegs sind. Gespeichert und in der Weboberfläche visualisiert wird jedoch nicht nur die Position: Auch den Zustand von Container und Transportgut erfasst die Lösung. Ist das Behältnis unterwegs gestürzt oder gekippt, wurde die Tür unbefugt geöffnet oder hat der Container seine Route verlassen? Das System schlägt sofort Alarm. „Ein echter Wettbewerbsvorteil“, sagt Christoph von Reith, Junior Superintendent der DAL. „Wir haben unsere vernetzten Schützlinge jetzt im Blick und können unseren Kunden mehr Planungssicherheit bieten.“

Weiterführende Links zum Thema

Cloud der Dinge

Telekom: Alle Geräte im Blick behalten (PDF)

Special: Cloud Computing

Special: Das Internet der Dinge