Es geht ums Geld

Money, money, money: Rund 96 Prozent der Mittelmanager stufen das Gehalt als "wichtig" oder "sehr wichtig" ein, wenn sie den Job wechseln. Etwa 60 Prozent der befragten Führungskräfte fühlen sich in ihrer Position unterbezahlt. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Baumann, bei der 300 Manager befragt wurden. Michael Faller, Geschäftsführer der Baumann Unternehmensberatung bemängelt im Manager Magazin:

"Viele Vergütungssysteme werden von Unternehmen nur auf ihre interne Stimmigkeit geprüft. Häufig fehlt ein Abgleich mit den Gehältern, die bei Wettbewerbern gezahlt werden."

Dies hat schwerwiegende Konsequenzen. Denn bei Unzufriedenheit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für einen Jobwechsel. "Wer sich unterbezahlt fühlt, prüft die Jobangebote der Konkurrenz sehr genau", erklärt Michael Faller.

Die "lieben" Kollegen

Ein weiterer Grund für den Jobwechsel sind inkompetente oder nervige Mitarbeiter. Etwa 70 Prozent der der Manager wollen ihren Arbeitgeber aufgrund der Kollegen tauschen. Lediglich jeder zweite Befragte ist mit seinem Team voll zufrieden. Darüber hinaus lockt Mittelmanager die Aussicht auf ...

  • persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und
  • eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: Führungskräfte streben immer seltener nach mehr Verantwortung für große Teams. "Das Erreichen bestimmter Hierarchieebenen verliert als Karriereziel an Attraktivität", analysiert Michael Faller. Auch ein Auslandseinsatz ist für viele kein Grund, um den Arbeitgeber zu tauschen. Lediglich jeder Vierte hält die Möglichkeit, außerhalb von Deutschland zu arbeiten, für ein Jobwechsel-Kriterium.

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