Recruiting: Unternehmen müssen mehr tun

Bewerber schrauben ihre Ansprüche an die Personalabteilungen hoch und fordern mehr Service von Ihnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der softgarden e-recruiting GmbH, wie das Online-Magazin "absatzwirtschaft" berichtet. Eine weitere Erkenntnis: Die Jobkandidaten präferieren nur zum geringen Teil den Kontakt zum potenziellen Arbeitgeber mittels der populären Nachrichtenanwendung WhatsApp.

Recruiting: Service auch bei einer Absage

Altmodisch sind die Bewerber deswegen aber nicht. Im Gegenteil. So erwarten viele Aspiranten von einem zeitgemäßen Bewerbungsverfahren mehr Ansprache und Information seitens des Unternehmens. Sogar wenn sie von ihm eine Absage erhalten. In dem Fall halten fast alle Befragten (98 Prozent) Hinweise auf andere, besser Stellenangebote für "sinnvoll" oder "sehr sinnvoll". Das finden 87 Prozent ebenfalls, wenn ihre abgelehnte Bewerbung an ein anderes Unternehmen durchgereicht wird.

Recruiting: Bewerber wollen mehr Transparenz

Wie ist der Stand meiner Bewerbung? Diese Frage treibt besonders viele Interessenten um. 91 Prozent der Interviewten erachten deshalb aktuelle Statusmeldungen für "sinnvoll" oder "sehr sinnvoll". Zum Beispiel über eine Hotline (64 Prozent) oder einen persönlichen Ansprechpartner (92 Prozent). Letzteres aber eher ungern mittels WhatsApp. Zumindest befürworten nur 31 Prozent für diesen Kommunikationsweg. Wesentlich besser finden 66 Prozent eine andere Art der Informationsbeschaffung über ihren möglichen neuen Arbeitgeber: die Kontaktaufnahme vor der Bewerbung mit eventuell künftigen Kollegen.

Weiterführende Links:

  • Wer anderen Unternehmen Kollegen abluchsen will, kann sich schnell Ärger einhandeln. Damit Ihnen das nicht passiert, lesen Sie besser unseren Ratgeber Abwerben von Mitarbeitern.
  • Mobile Recruiting: Vielen Karriereseiten für Smartphone oder Tablet mangelt es noch der richtigen Gestaltung.