Produkte launchen mit Launchpad

Der Online-Konzern Amazon bietet Start-ups in den USA mit Launchpad ein neues Portal für die Bewerbung und den Verkauf von Waren an. Dabei ergeben sich für Existenzgründer eine Reihe von Möglichkeiten: Sie können auf der Seite ihre Geschichte erzählen und erhalten Zugang zum Amazon-Vertriebsnetz. Spezielle Marketing-Tools sollen den Start-ups dabei helfen, eine Marke aufzubauen und die Produkte für die Zielgruppe entsprechend zu individualisieren. Darüber hinaus verspricht Amazon den teilnehmenden Unternehmen durch den Zugang zu seinen Millionen von Kunden ein globales Wachstumspotenzial.

Amazon Launchpad: Zahlreiche Partner am Start

Amazon arbeitet für das Projekt mit über 25 Venture-Capital-Firmen und Partner-Initiativen zusammen. Dazu zählen auch die Crowdfunding-Plattform Indiegogo, das US-Gründerzentrum Y Combinator oder der Investor Andreessen Horowitz. Dadurch will der Internet-Handelsriese genügend Expertise bei Launchpad bündeln – und für die Unternehmen bereitstellen.

Jim Adkins, Vize-Präsident von Amazon, sagt:

"Wir übernehmen für Start-ups die Bestandsaufnahme, die Auftragsabwicklung, den Kundenservice und vieles mehr. Gründer können sich so auf die Innovation fokussieren, die dann zu cooleren Produkten führt."

Anders formuliert: Während Launchpad das Marketing und den Vertrieb übernimmt, sollen sich Start-ups ganz auf die Entwicklung ihrer Ideen konzentrieren.

Für die Firmen besteht keine Anmeldegebühr, um an Launchpad teilzunehmen. Allerdings müssen die Unternehmen ihre Produkte an Amazon zu "Großhandelsbedingungen" verkaufen. Der Internet-Riese bringt die Ware dann zu Einzelhandelspreisen an den Mann. Künftig wahrscheinlich auch in Deutschland.

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