Uber-Rivale erfolgreich in neuer Finanzierungsrunde

Der Fahrdienstvermittler Lyft, der sich als Konkurrent zu Uber aufbaut, hat in einer weiteren Finanzierungsrunde 500 Millionen US-Dollar (etwa 470 Millionen Euro) eingesammelt. Wie das Startup-Portal Equidate mitteilt, ist die Bewertung des jungen Unternehmens damit von 5,5 Milliarden Dollar (Dezember 2015) auf 7,5 Milliarden Dollar gestiegen. Im Vergleich zu Ubers  Bewertung von 70 Milliarden Dollar ist das allerdings noch eine recht geringe Summe. Laut "Financial Times" läuft die Finanzierungsrunde jedoch noch weiter. Lyft möchte 2018 erstmals profitabel werden. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz auf 708 Millionen Dollar, damit machte die Firma rund 606 Millionen Dollar Verlust. In diesem Jahr soll das Minus geringer ausfallen.

Namhafte Investoren für Lyft

Das 2012 gegründete Unternehmen konnte bereits einflussreiche Investoren für sich gewinnen, zum Beispiel Hedgefonds-Manager Carl Icahn und die Vermögensverwaltung Fortress Investment. Auch der chinesische Fahrdienst Didi Chuxing, der seit 2016 mit Uber kooperiert, gehört zu den Geldgebern. In der Vergangenheit hatten unter anderem General Motors und der chinesische Onlinehändler Alibaba in das Startup investiert.

Während Uber weltweit expandiert, konzentriert sich Lyft bislang ausschließlich auf die USA und ist dort in über 300 Städten aktiv. Das Unternehmen könnte von den Negativschlagzeilen profitieren, mit denen Uber zuletzt zu kämpfen hatte.