Big Data: Schwierigkeiten bei der Umsetzung

Riesige Datenmengen, aber geringe Ausbeute: Viele Marketingstrategen sind bei der Anwendung von Big Data noch immer überfordert. Laut der US-Studie "Getting Digital Right" sind lediglich 14 Prozent in der Lage, die gesammelten Daten auch effektiv zu nutzen. Das ist um so überraschender, da die Befragten im Vorjahr um 25 Prozentpunkte zuversichtlicher waren, von den Datenschätzen zu profitieren. Der nächste Schritt wird daher sein, Mitarbeiter entsprechend zu schulen und den Übergang von Big Data zu Smart Data zu schaffen. Denn in einem Punkt sind sich die Experten einig: Daten über das Kundenverhalten stellen das größte Potenzial für den richtigen Marketing-Mix dar.

Marketing-Mix: Das gilt es zu beachten

Konsumenten sind heute dynamisch: Sie schauen fern, lesen Zeitschriften und surfen auf ihren Tablets und Smartphones im Internet. Um die richtige Werbebotschaft zur richtigen Zeit zu platzieren, müssen Marketingstrategen ihre Kunden genau kennen. Dafür vertrauen sie auf Kundenbefragungen (67 Prozent), Reichweitenmessungen (61 Prozent) und Brand Tracking (39 Prozent). Mehr Geld nehmen die Entscheider in den Marketingabteilungen für mobile Werbung, die App-Entwicklung und die Professionalisierung der Social-Media-Abteilungen in die Hand. E-Mail-Marketing verliert laut der Studie hingegen leicht an Bedeutung.

ROI als Orientierung im Marketingdschungel

Die Hälfte der Befragten vertrauen bei der Festlegung des Marketingbudgets auf die Kennzahl ROI (Return on Investment). Fast 80 Prozent würden mehr Geld in die Bereiche Mobile und Digital stecken, wenn sich dies positiv auf den ROI auswirkt. Die Studie rät aber auch: Entscheider sollten sich nicht zu sehr auf den ROI versteifen und eine gesunde Experimentierfreudigkeit im Marketing an den Tag legen.

Weiterführende Links:

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