Karriereseiten: Luft nach oben

Fachkräfte greifen im Zuge beruflicher Neuorientierung immer häufiger zum Smartphone. Doch wenn Sie auf die Karriereseite eines Unternehmens stoßen, stellt sich häufig Ernüchterung ein:

  • 39 Prozent der Jobsucher sind frustriert über die schlechte Darstellung mobiler Stellenanzeigen.
  • Etwas jeder Dritte beschwert sich über zu lange Ladezeiten der Seite.

Dies hat eine Umfrage des Internetportals "Meine Stadt" herausgefunden. Schlecht gestaltete Stellenausschreibungen haben unmittelbare Folgen für die Unternehmen. Wenn das Surfen zu mühsam ist, springen die User schneller von der Seite und schicken folglich auch keine Bewerbung ab.

Mobile Recruiting: So geht's richtig

Das Wichtigste: Der User muss alle relevanten Informationen auf einen Blick haben. Dazu gehören eine Vorauswahl an Branchen und Jobtiteln wie "Sekretärin" oder "Sales Manager". Auch die Aufschlüsselung nach Teilzeit und Vollzeit-Jobs erleichtert die Suche. Darüber hinaus offenbart die Umfrage:

  • Geben Recruiter keine Informationen zum Gehalt an, bewirbt sich die Hälfte der Befragten nicht.
  • Fehlen die Kontaktdaten eines Ansprechpartners, dann reichen 45 Prozent der Jobsuchenden keine Bewerbung ein.

Denn viele Bewerber haben Rückfragen und wünschen sich eine baldige Antwort. Damit können aber längst nicht alle rechnen. Rund 62 Prozent der Befragten bemängeln, dass sie auf Ihre Bewerbung überhaupt keine Rückmeldung erhalten haben. Dies lässt das Unternehmen als Arbeitgeber in einem schlechten Licht erscheinen.

Weiterführende Links: