Besonders Jüngere setzen auf New Work

Die Entwicklung hin zum Arbeitsplatz der Zukunft gilt nach der IT-Sicherheit und vor der Personalentwicklung als zweitwichtigste Herausforderung in Unternehmen, wie Untersuchungen von sipgate zeigen. Das Telekommunikationsunternehmen hat aktuell Top-Manager, IT-Manager sowie weitere Führungskräfte und Mitarbeiter aus 628 Firmen in der DACH-Region befragt.

Dabei kam ebenfalls heraus, dass New Work besonders für die Jüngeren ein Thema ist. Angestellte bis 29 Jahre legen demnach mehr Wert darauf als über 50-Jährige. Älteren Mitarbeitern ist dagegen die IT-Sicherheit wichtiger.

Zahl der Vorreiter beim Arbeitsplatz der Zukunft sinkt

Trotz großem Interesse an New Work, meinen nur 28 Prozent, dass ihr Unternehmen auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft „relativ weit fortgeschritten“ ist. Bei der gleichen Befragung in 2017 antworteten das noch 40 Prozent.

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Als Vorreiter in diesem Bereich betrachten sich noch zehn Prozent. Letztes Jahr waren es 20,6 Prozent. Ausreißer nach oben sind dabei die Top-Manager: 44 Prozent von ihnen halten ihre Firma aktuell für weit fortgeschritten beim Thema Arbeitsplatz der Zukunft.

Infrastruktur und Mitarbeiter sind größte Hürden

Bei der technischen Umsetzung von New Work sehen 51 Prozent die Anpassung der IT-Infrastruktur als stärkste Herausforderung. Im organisatorischen Bereich hält mit 43 Prozent ein Großteil die Akzeptanz der Angestellten für die größte Hürde.

Dennoch sind die meisten überzeugt von den Vorteilen des Arbeitsplatzes der Zukunft. Für 55 Prozent überwiegen die Chancen gegenüber den Risiken. Dagegen stufen lediglich 27 Prozent der Befragten die Risiken höher ein als die Vorteile.