Mittelständler müssen nicht auf Gedeih und Verderb versuchen, das Uber ihrer Branche zu werden. Allerdings sollte der womöglich davon genervte Mittelständler nicht außer Acht lassen, dass er von der Digitalisierung massiv profitieren kann. Das zeigt sich deutlich bei jenen, die sich bereits transformiert oder mit der digitalen Neuordnung ihres Geschäfts zumindest begonnen haben. „Diese Unternehmen haben eine gute Chance auf ihre Digitale Dividende“, sagte Hagen Rickmann in seiner Keynote-Rede auf dem Münchner Innovationsgipfel. „Wurde dieser Begriff früher ausschließlich technisch für frei werdende Frequenzbänder durch die Digitalisierung genutzt, möchte ich die Digitale Dividende heute in einen neuen Zusammenhang setzen – den Zugewinn, den jeder Einzelne, jedes Unternehmen oder jede Gesellschaft der Digitalisierung verdankt.“

In welcher Form sich diese „Digitale Dividende“ bemerkbar macht? In gesteigertem Absatz und besserem Service, höherer Wertschöpfung und reibungsloserer Zusammenarbeit – intern genauso wie mit Partnern oder Lieferanten. Diese erstrebenswerten Ziele, so Rickmann, lassen sich jedoch nur unter einer Bedingung erreichen: wenn Unternehmen bei der digitalen Transformation das Thema Sicherheit berücksichtigen.

Doing ist nicht gleich Knowing

Dass der Erfolg eines Unternehmens mit seinem Digitalisierungsgrad korreliert, belegen etliche Szenario- und Simulationsrechnungen. So schätzt die Boston Consulting Group in ihrer Studie „Industry 4.0 – The future of productivity and growth in manufacturing industries“, dass durch Industrie 4.0 die gesamte Produktivität um fünf bis acht Prozent zunimmt. Dieselbe Erkenntnis lässt sich aus dem McKinsey-Papier „Digital in industry: From buzzword to value creation“ entnehmen. Der Einsatz digitaler Technologien rechnet sich demnach für Produktionsunternehmen gleich mehrfach: Die Maschinenausfallzeiten verringern sich um bis zu 50 Prozent, die Entwicklungskosten schrumpfen um 20 bis 50 Prozent, die Nachfrageentwicklung lässt sich zu 85 Prozent genauer vorhersagen.

Experten sprechen vom Knowing-Doing-Gap. Nicht das „Ob“, sondern das „Wie“ ist das Problem.

Die Botschaft von der neuen Digitalen Dividende hat sich also herumgesprochen. Aber grau ist alle Theorie. Trotz des Innovationsgens, das viele erfolgreiche Mittelständler in sich tragen, hapert es bisweilen an der digitalen Umsetzung. Experten sprechen dabei vom Knowing-Doing-Gap. Nicht das „Ob“, sondern das „Wie“ ist das Problem. Auch deshalb bietet sich die Telekom als digitaler Know-how-Coach an. Gemeinsam ermitteln die Partner all jene Prozesse und Wertschöpfungsketten des Kunden, die es zu digitalisieren gilt und die rasche Erfolge versprechen.

Kooperation mit den großen Playern der Digitalisierung

Was dabei für die Telekom spricht? Zum einen bietet sie Festnetz, Mobilfunk und IT aus einer Hand. Zudem garantiert sie, sagt Rickmann, als deutscher Anbieter von Cloud-Lösungen verlässliche Sicherheit und lückenlosen Datenschutz nach deutschem Recht.

Den „Disrupt yourself“-Befehl des Silicon Valley übersetzt die Telekom in „Digitalisierung. Einfach. Machen.“

Weiterhin kooperiert die Telekom mit den großen Playern der Digitalisierung, mit starken Partnern wie Cisco, Microsoft oder Salesforce. Den „Disrupt yourself“-Befehl des Silicon Valley übersetzt der Konzern in „Digitalisierung. Einfach. Machen.“ Und das ist für den Mittelstand sowohl Aufforderung als auch Versprechen zugleich.

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