Unternehmen in Virgin Hyperloop One umbenannt

Milliardär Richard Branson hat mit seiner Firma Virgin in die futuristische Transporttechnik Hyperloop One investiert. Die genaue Summe wurde nicht mitgeteilt, doch der Umfang dürfte erheblich sein, da das Unternehmen gleich in Virgin Hyperloop One umbenannt wurde. Branson, der zugleich Mitglied im Aufsichtsrat wird, ist von dem Fortbewegungsmittel angetan und hält es jetzt schon für dem Zugverkehr überlegen, wie er auf der Homepage seines Unternehmens mitteilte:

„Dies ist ein unglaublich innovativer und aufregender neuer Weg, Menschen und Dinge in Flugzeuggeschwindigkeit auf dem Boden zu bewegen.“

Branson will erste Strecken in wenigen Jahren fertigstellen

Das Transportsystem Hyperloop One besteht aus einer oder mehreren Kapseln, die mit Hunderten von km/h durch eine Röhre schießen sollen, in der Unterdruck herrscht. Die Kapsel schwebt auf Luftkissen und wird mithilfe von elektrischen Motoren angetrieben. Ursprünglich waren Geschwindigkeiten von über 1.000 km/h geplant, doch dieses Tempo lässt sich aus Sicherheitsgründen wohl nicht realisieren. Die Idee stammt ursprünglich von Tesla-Chef Elon Musk.

Bisher gibt es nur ein Röhrensystem zu Testzwecken in der amerikanischen Wüste – doch Branson ist sich sicher, dass die Technologie bereits in wenigen Jahren verwirklicht werden kann. Eine mögliche Strecke sei eine Verbindung zwischen Edinburgh und London. Die mehr als 600 Kilometer soll der Hyperloop One in nur 50 Minuten bewältigen.

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