Schwaiger – der Name ist vielen Technik-Fans bekannt. Groß wurde das fränkische Traditionsunternehmen vor allem mit Satellitenfernsehen. Nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ umfasst das Sortiment Offset-Antennen, Signalumsetzer, SAT-Verteilungen, Set-Top-Boxen sowie alle benötigten Anschlusskabel. Mehr als 1.800 verschiedene Produkte gibt es inzwischen in Baumärkten oder im Fachhandel zusätzlich zur großen Auswahl an moderner Satellitenempfangs- und Antennentechnik. Auch Montagematerial, Wand- und Deckenhalterungen hat die Firma im Angebot, kurz: alles, was man in der Fernsehtechnik heute benötigt.

Der neueste Coup des 1946 gegründeten Mittelständlers aus Langenzenn: intelligente Home Automation. „Dabei können Kunden die im Haus vernetzten Dinge wie Heizung, Lichtschalter oder Rolläden über Smartphone und Tablet fernsteuern.“, erklärt Geschäftsführer Mike Tänzler. Home Automation gilt als Branche mit Zukunft, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC belegt: Bis 2030 soll jedes dritte neu gebaute oder renovierte Haus über automatisierte und vernetzte Elektrik, Heizung oder Lüftung verfügen.

Risikofaktor intelligentes Zuhause?

Doch wie steht es um die Daten und die Privatsphäre, wenn das traute Heim mit dem Internet verbunden ist? Noch sind hier viele Deutsche skeptisch, wie eine aktuelle Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. herausfand: Mehr als 54 Prozent der Befragten nutzen derzeit keine Smart-Home-Anwendungen aus Sorge um ihre Privatsphäre. Knapp 58 Prozent befürchten Hacker-Angriffe auf Rollläden, Heizung und die Lichtsteuerung.

Diese Ängste kennt Schwaiger als kundennaher Ausrüster natürlich aus vielen Kundengesprächen – und setzt ihm jetzt ein umfassendes Sicherheitskonzept entgegen. Neben einer hochsicheren Bedienungs-App und der Verwendung von digitalen, verschlüsselten Sendeprotokollen findet die komplette Datenverarbeitung in einer zertifizierten deutschen Cloud statt.

" Alle Daten, die zwischen Home-Automation-Anwendungen und Smartphone ausgetauscht werden, laufen über eine hochsichere Cloud der Deutschen Telekom – die Open Telekom Cloud."

Mike Tänzler
Geschäftsführer Schwaiger GmbH

Mike Tänzler Mike Tänzler (© 2016 Jan Greune)

Cloud Made in Germany

Was bedeutet das praktisch? Mit der Open Telekom Cloud bietet die Telekom ein sicheres Infrastructure-as-a-Service(IaaS)-Angebot. Schwaiger kann über diese Plattform verschiedene IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Netzwerk- sowie Management-Dienste kostengünstig und nach Bedarf aus der Public Cloud beziehen. „Wir haben unsere Home-Automation-Linie vor gut neun Monaten eingeführt“, sagt Tänzler. „Wir hoffen auf ein schnelles Wachstum.“ Mit der frei skalierbaren open Telekom Cloud ist Schwaiger extrem flexibel und kann ohne Vertragslaufzeiten Ressourcen zu- oder abbuchen. Selbst an den Anbieter Telekom ist das Unternehmen nicht langfristig gebunden, da die Open Telekom Cloud auf OpenStack, einer frei verfügbaren Architektur für Cloud-Computing, basiert. Dank dieses echten Open-Source-Standards kann der Dienstleister jederzeit schnell und einfach gewechselt werden, der sogenannte „Vendor Lock-in“ wird vermieden.

Aktuell nutzt das Unternehmen die Rechenpower von fünf Servern, um die Daten seiner Home-Automation-Lösungen schnell und zuverlässig zu verarbeiten. „Für uns waren besonders die Zuverlässigkeit, die hohe Leistung und der ausgezeichnete Datenschutz der Open Telekom Cloud ausschlaggebend, um zur Telekom zu wechseln“, sagt Tänzler. Welche Befehle zwischen Gateway und Smartphone ausgetauscht werden bekommt so kein Unbefugter zu sehen. „Der Schutz der Daten nach deutschem Recht ist auch ein gutes Verkaufsargument, wenn wir Kunden unser Home-Automation-Angebot präsentieren.“

Alles aus einer Hand: Bei Schwaiger wird das Zusammenspiel der Technik im eigenen Labor auf Herz und Niere geprüft. Alles aus einer Hand: Bei Schwaiger wird das Zusammenspiel der Technik im eigenen Labor auf Herz und Niere geprüft. (© 2016 Jan Greune)

Sicher und flexibel

Viele Kunden wissen inzwischen: Der deutsche Datenschutz ist besonders streng. In diesem Sinne betreibt die Telekom die Open Telekom Cloud in zertifizierten, hochsicheren Rechenzentren in Biere und Magdeburg. Wie sicher und gut das funktioniert, belegen unabhängige Zertifizierungen wie die des TÜV Trusted Cloud Services und der Cloud Security Alliance (CSA Star Level 2), der international bedeutendsten Cloud-Security-Zertifizierung. Auch die Experton Group sieht die Telekom im Security Vendor Benchmark 2016 als führenden Anbieter von Sicherheitslösungen. Schwaiger-Kunden können also darauf vertrauen, dass ihre Informationen stets nach strengem deutschem Datenschutzrecht behandelt werden.

Optimal angebunden

Eine schnelle Internet-Verbindung – für zukunftsfähige Unternehmen ein Muss. Die Unternehmenszentrale mit einer top-modernen Glasfaserleitung auszustatten war daher für Schwaiger ein logischer Schritt. Mit dem Konnektivitätsangebot „CompanyConnect“ der Telekom greift das Unternehmen künftig nicht nur besonders rasch und zuverlässig auf die virtuellen Server der Open Telekom Cloud zu, auch andere Internet-Anwendungen funktionieren blitzschnell. Der Turbo-Anschluss ermöglicht garantierte Bandbreiten von bis zu 622 Mbit/s und eine Verfügbarkeit von 98,5 Prozent. „Zusammen mit der Open Telekom Cloud ist das eine kundenfreundliche Komplettlösung zum Betrieb eines echten Zukunftsprodukts“, sagt Johann Obermeier, Kundenbetreuer der Deutschen Telekom.

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