Studie sieht Schwierigkeiten in der Umsetzung von Smart Data

Im HR-Bereich wird der Umgang mit Big Data immer wichtiger. Zwei Drittel der Personaler gehen davon aus, dass die kluge Auswertung großer Datenmengen den Recruiting-Prozess nachhaltig verändern wird. Das ist das Ergebnis der Studie „Recruiting 4.0: Unternehmenserfolg durch digitales Personalmanagement", die vom Marktforschungsinstitut Innofact in Kooperation mit der Universität Mannheim im Auftrag von Xing E-Recruiting durchgeführt wurde. Befragt wurden dafür 101 Geschäftsführer und HR-Verantwortliche kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Bei der Umsetzung des digitalen Recruitings gibt es jedoch noch viele Unsicherheiten. Vor allem die Handhabung von Big Data in Bezug auf die strengen deutschen Datenschutzregeln bereitet der Hälfte der Personaler und jedem dritten Geschäftsführer Sorge. Zudem zweifelt immerhin ein Fünftel der Befragten an der derzeitigen Qualität der erhobenen Daten. Deshalb sind auch nur 18 Prozent überzeugt, dass in ihrem Unternehmen schon 2018 mit der Umsetzung von Big oder Smart Data im Bewerbungsprozess begonnen wird.

Digitales Recruiting für Personaler entscheidend

Die Studie zeigt zudem, dass HR-Manager (66 Prozent) das digitale Recruiting als wesentlich wichtiger bewerten als die befragten Geschäftsführer (35 Prozent). Vor allem den Einsatz von Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn halten zwei Drittel der Studienteilnehmer für hilfreich beim Besetzen von Vakanzen. Auf traditionellem Weg qualifizierte Kandidaten zu finden – daran glaubt der Großteil der verantwortlichen offenbar nicht mehr:  84 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass digitale Recruiting-Tools über den Erfolg des HR-Managers entscheiden.

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