Krank arbeiten: Fast die Hälfte der Manager macht es

Durchhaltevermögen: Trotz einer Erkältungen geht fast die Hälfte der Entscheider in deutschen Unternehmen krank arbeiten. Nur ein Fünftel sucht schniefend einen Arzt auf und lediglich vier Prozent arbeiten angeschlagen vom Home Office aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Wie fühlt sich Deutschlands Führungsetage?“. Dafür hat TSN Emnid im Auftrag des Hamburger Diagnostik-Zentrums Fleetinsel rund 300 Entscheider von Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern zwischen Ende September und Mitte Oktober diesen Jahres interviewt.

Dabei kam laut "Handelsblatt" zudem heraus, dass die meisten Manager einen gesunden Lebensstil pflegen. Obst, Gemüse und Fisch stehen nach eigenen Angaben bei 86 Prozent auf dem Speiseplan. Ebenso viele gönnen sich Alkohol lediglich an arbeitsfreien Tagen. Zwei Drittel lassen sich regelmäßig medizinisch untersuchen. Die Hälfte treibt Sport.

Unternehmen bezahlen Gesundheits-Checks

Viele Unternehmen unterstützen diesen Trend und bieten ihren Führungskräften jährliche Gesundheits-Checks an. Auch das belegt die Studie. Voraussetzung für die Teilnahme an solchen Tests sei allerdings, dass die Ergebnisse gegenüber dem Arbeitgeber geheim blieben, so Tomas Stein, ärztlicher Direktor des Diagnostik-Zentrums.

In der Studie geht es aber nicht nur darum, wie viele Chefs krank arbeiten oder um andere gesundheitliche Aspekte. Befragt wurden die Manager beiderlei Geschlechts auch danach, ob sie sich im Job bestätigt sehen. Wie das "Handelsblatt" schreibt, bejahten das 73 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen. Und dieses gute Gefühl verstärkt sich mit zunehmendem Alter.

Am meisten genervt sind Führungskräfte von Terminen und Besprechungen.  Auch hier stellt sich dieser Effekt mit höheren Lebensjahren öfter ein.

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