Durch Employer Branding Bewerber anziehen

Employer Branding gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der Grund: Wer sein Unternehmen zu einer positiven Marke macht, der wirkt als attraktiver Arbeitgeber. Und das wiederum zieht qualifizierte potenzielle Mitarbeiter an. Zu dieser Einsicht führt eine Studie von der Hochschule der Medien Stuttgart.

Von den 88 darin befragten Experten aus Handel, Produktion und Dienstleistung gaben 40 Prozent an, Ihr Unternehmen zu einer solchen Arbeitgebermarke aufgebaut zu haben. Bei weiteren 30 Prozent ist das geplant. Circa zehn Prozent der Teilnehmer investieren über 200.000 Euro in ihr Employer Branding, bei 30 Prozent liegt das Budget zwischen 20.000 und 200.000 Euro. Satte Summen. Und die Bedeutung der Arbeitgebermarke wird nach Meinung der meisten befragten Experten weiter zunehmen. Der Großteil von ihnen sieht dazu im eigenen Unternehmen noch Verbesserungspotenzial.

Mit Employer Branding gegen Nachwuchsmangel angehen

Das ist auch dringend nötig. Denn der Mittelstand leidet in vielen Branchen an einem Mangel an Auszubildenden: Laut Bildungsbericht 2014 blieben im vergangenen Jahr über 50.000 Leerstellen unbesetzt. Unternehmen sind also zunehmend auf Ausbildungsmarketing angewiesen, um sich beim wählerischen Nachwuchs in Stellung zu bringen – regional und überregional. Employer Branding ist dafür ein hilfreiches Instrument. Wichtige Kriterien, um beim Nachwuchs als attraktiver Arbeitgeber zu punkten, sind nach Meinung der Experten ein positives Unternehmensimage sowie eine gute Marken- und Produktreputation. Umgekehrt wirkt sich ein angeschlagenes Unternehmensimage besonders negativ auf das Interesse der Bewerber aus.

Gerade um potenzielle Auszubildende und jüngere Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen, sind soziale Netzwerke geeignet. Im Recruiting zeigt sich nämlich ein Trend, auf Netzwerken wie Xing oder Facebook auf die Suche nach neuen Mitarbeitern zu gehen.

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