Krankenstand bei Metallbauern am höchsten

Verwaiste Räume wegen kranker Belegschaft – ist das die Zukunft, auf die sich deutsche Arbeitgeber einstellen müssen? Fest steht, dass der Krankenstand seit Jahren steigt. So hoch wie 2015 war er seit Jahren nicht mehr, berichtet das Portal "impulse.de". DAK Gesundheit hat nun in einem aktuellen Gesundheitsreport publik gemacht, welche Berufsgruppen besonders von fehlenden Mitarbeitern betroffen sind. Dazu wurden insgesamt Daten von 2,7 Millionen erwerbstätigen Versicherten ausgewertet.

Platz 1: Metallbauer. Gemessen an den Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahre – das ist die gängige Methode zur Ermittlung des Krankenstandes – fehlen Mitarbeiter der Metallbaubranche hochgerechnet 1.802,1 Tage im Jahr. Das heißt, von 100 Metallbauern sind Tag für Tag 4,9 krank.

Platz 2: Schreiner und Arbeiter in der Kunststoffherstellung (1.786,6 Ausfalltage)

Platz 3: Maschinen- und Fahrzeugtechniker (1.730,5 Tage)

Platz 4: Mitarbeiter der Sicherheitsbranche (1.672,5 Tage)

Platz 5: Beschäftigte in der Keramikherstellung (1.669,2 Tage)

Platz 6: Führer von Fahrzeug- und Transportgeräten (1.651,3 Tage)

Platz 7: Medizintechniker, Beschäftigte in nichtmedizinischen Gesundheits-, Körperpflege und Wellnessberufen (1.611,5 Tage)

Frauen fehlen häufiger als Männer

Laut der Studie fehlen Frauen häufiger als Männer. Der Krankenstand liegt beim weiblichen Geschlecht um 14 Prozent höher. DAK-Chef Herbert Rebscher vermutet als einen der Gründe, dass Frauen häufiger als Männer zum Arzt gehen, wenn sie krank sind. Weitere Ergebnisse lesen Sie im DAK-Gesundheitsreport.

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