Weihnachtsshopping: Im November suchen, im Dezember kaufen

Bis Weihnachten sind es noch einige Wochen, doch bereits jetzt steigt die Aktivität von Online-Shoppern. Sie suchen im Web nach den passenden Geschenken für ihre Liebsten und füllen die Warenkörbe mit Allerlei. Da bis zu den Feiertagen jedoch noch einige Zeit vergeht, werden viele Einkäufe nochmal überdacht. Die Zeit zwischen dem Klick auf eine Werbeanzeige und dem Kauf liegt bei zehn Prozent über dem Durchschnitt. Anders im Dezember: Dann zeigen die Deutschen mehr Entschlussfreude – es wird weniger überlegt und mehr online geshoppt. Die Zeitspanne liegt dann 25 Prozent unter dem Durchschnitt. Das ergibt die Criteo-Analyse zum Weihnachtsshopping, die auf einer Untersuchung der Online-Transaktionen deutscher Händler aus den Jahren 2013 und 2014 beruht. Demnach soll bis Mitte Dezember der Traffic bis zu 40 Prozent ansteigen.

Geschicktes Marketing zahlt sich aus

Eine weitere Beobachtung: Für das Weihnachtsshopping kommen vermehrt Smartphones und Tablets zum Einsatz. Allein im November steigt der mobile Traffic um mehr als 34 Prozent.

Darüber hinaus postuliert die Studie, dass viele Online-Händler ihr Werbebudget während der Weihnachtszeit erhöhen – jedoch oftmals zu spät. Laut Criteo sei es ratsam, seinen CPC bereits Anfang November um durchschnittlich drei Prozent zu erhöhen. In der Folge würden die Bestellwerte um mehr als 42 Prozent ansteigen und der Cost of Sale im Vergleich zum Oktober um 22 Prozent sinken.

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